Volleyball: Bundesliga Frauen
USC beendet tristen November sieglos

Münster -

Wenn es denn so einfach wäre: Der trübe Monat November ist vorbei und damit auch die sieglose Leidenszeit des USC Münster? Zumindest stehen nun im November die richtungsweisenden Duelle mit den Konkurrenten Nawaro Straubing und VC Wiesbaden an.

Donnerstag, 28.11.2019, 11:44 Uhr aktualisiert: 28.11.2019, 12:14 Uhr
Ivana Vanjak bleibt im Dresdner Block hängen.
Ivana Vanjak bleibt im Dresdner Block hängen. Foto: Jürgen Peperhowe

Der November gilt als trister Monat. Zwischen dem goldenen Herbst und der heiteren Adventszeit kommt er oft dunkel daher. Aus sportlicher Sicht war es für den USC Münster auch eine ganz trübe Phase, dreimal traten die Unabhängigen an – dreimal verloren sie. Nach dem 2:3 gegen die Roten Raben Vilsbiburg und dem 0:3 beim Vizemeister Schwerin blieb das Team von Trainer Teun Buijs am Mittwochabend auch gegen den Dresdner SC beim 0:3 punktlos – und war dabei bis in den dritten Satz auch chancenlos.

„Es war für uns am Anfang echt schwierig. Die Annahme kam nicht so gut, und gegen Dresdens geschlossenen Block haben wir erst keine Lösungen gefunden. Im ersten Satz mussten wir uns erst reinfinden“, sagte Münsters Nationalspielerin Ivana Vanjak, die sich wie ihre Teamkolleginnen mit den DSC-Größen um Kadie Rolfzen (1,92 Meter), Milica Kubura (1,94), Ivana Mrdak (1,94) und Camilla Weitzel (1,95) und so mit einer schwer zu überwindenden Mauer auseinanderzusetzen hatten. „Wir hatten da zwar Ideen, die Umsetzung aber war nicht gut. Und Dresdens Mittelblockerinnen waren auch überragend“, erklärte denn auch Angreiferin Lina Alsmeier. Oft scheiterte der USC am Block, zudem hatte er seine Finger nur selten an den Offensivaktionen des DSC. „Dresden hat sehr schnell gespielt. Da war es schwer, nach außen zu kommen und selber einen Block zu stellen“, fügte Blockerin Juliane Langgemach hinzu.

So kam es, dass Münster mächtig Schwierigkeiten hatte in Abschnitt eins und erst Schritt für Schritt in die Begegnung fand. Immerhin: Der USC kämpfte sich zurück, besonders der dritte Durchgang gehört in die Kategorie „hoffnungsvoll“. „Wir hatten gute Phasen, in denen wir gut dagegen-, aber am Ende leider nicht mitgehalten haben“, sagte Langgemach. Und so blieb der Gastgeber nicht nur punkt-, sondern auch satzlos. Sehr zum Ärger von Vanjak: „Wir hätten uns für den dritten Abschnitt belohnen müssen. Die Möglichkeiten waren da“, meinte die 24-Jährige mit Blick auf die 21:20-Führung. Doch vier Ballwechsel später und mit dem Aufschlagpunkt von Weitzel gegen Libera Linda Bock war Münsters Hoffnung auf eine Verlängerung der Partie auch schon dahin.

„Wir müssen aus Spielen wie gegen Schwerin und Dresden lernen und die positiven Dinge mitnehmen. Aber ich würde gerne wieder einen Sieg einfahren. Ein Erfolgserlebnis würde uns gut tun“, sagte Vanjak. Kein Widerspruch. Da kann es ja nur gut sein, dass die richtungsweisenden Partien in Straubing und gegen Wiesbaden im Dezember anstehen.

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