Volleyball: Frauen-Bundesliga
USC trainiert nun in größerer Gruppe – und mit Nele Barber

Münster -

Aus vier mach acht. Nachdem die Volleyballerinnen des USC Münster zunächst in zwei Kleingruppen trainierten, darf Trainer Teun Buijs nun mit einer größeren Truppe arbeiten. Mit dabei ist auch Nele Barber, die sich in Münster und Umgebung schon einmal umgesehen hat.

Donnerstag, 04.06.2020, 17:04 Uhr aktualisiert: 05.06.2020, 15:06 Uhr
Nicht nur das Schloss stand auf der Sightseeing-Tour von Nele Barber, die seit Dienstag im USC-Training ist.
Nicht nur das Schloss stand auf der Sightseeing-Tour von Nele Barber, die seit Dienstag im USC-Training ist. Foto: Nele Barber

Nele Barber hatte es besonders eilig. Am Freitag war sie erst aus Schwerin nach Münster gekommen, schon am Wochenende zog es den Neuzugang des Volleyball-Bundesligisten USC Münster hinaus. Mit der Leeze erkundete die Außenangreiferin ihre neue Heimat, begleitet von Kapitänin Barbara Wezorke und auf dem Fahrrad ihrer WG-Kollegin Linda Bock steuerte sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt und Umgebung an. „Es hat viel Spaß gemacht. Überall so viel Grün, so viel Natur“, sagte die 25-Jährige, die sich online Touren zu Dom, Schloss, Burg Hülshoff, zum Aasee oder entlang der Werse ausgetüftelt hatte.

Am Dienstag hieß Barbers Ziel dann Berg Fidel, in der Sporthalle trat die 1,83 Meter große Nationalspielerin erstmals ihren USC-Dienst an und traf auf Coach Teun Buijs sowie ihre künftigen Teamkolleginnen. „Ich bin ganz gut reingekommen. Auch wenn ich in Schwerin zuletzt viel im Sand trainiert habe und mich bei den ersten Bällen tatsächlich erst wieder etwas an die Halle gewöhnen musste.“

Auch Alsmeier noch dabei

Eine Umgewöhnung gab es für Barber wie für das USC-Team dann auch am Mittwoch. Nachdem die Unabhängigen seit Anfang Mai in zwei Vierergruppen gearbeitet hatten, ist ihnen nun das Training in einer größeren Kleingruppe – derzeit sind Barber, Bock, Wezorke, Juliane Langgemach, Sarah van Aalen, Demi Korevaar, Liza Kastrup und die künftige Schwerinerin Lina Alsmeier dabei – erlaubt. „Das ist der nächste Schritt vorwärts“, sagte Trainer Teun Buijs, der nun auch die Möglichkeit hat, vier gegen vier spielen zu lassen. Aus dem Hinterfeld und immer unter Beachtung der Vorgaben. „Es klappt ganz gut, auch die ersten vier Wochen war positiv. Für uns als Teamsportler ist es wichtig, dass wir wieder zusammen sind“, erklärte Buijs.

Intensives Krafttraining

Zu den Einheiten mit dem Ball kommt intensives Krafttraining, um die achtwöchige Corona-Pause wieder aufzufangen. „Trotz Heimtrainings haben die Mädels Muskelmasse verloren, die sie nun wieder aufbauen“, sagte der Niederländer, der mit seiner Mannschaft bis in den Juli hinein schuften wird. Am 3. August beginnt dann mit Neuzugang Helo Lacerda, Zuspielerin Taylor Nelson sowie möglichst mit zwei weiteren Neuen die Vorbereitung auf die Saison, die früh mit Blick auf die Olympischen Spiele früh starten könnte. „Genaues wissen wir noch nicht, aber es könnte schon Ende September losgehen“, so Buijs, der Testspiele in den Niederlanden, in Stuttgart und eventuell wieder gegen Paris in Erwägung zieht. Aber auch da gilt: Nichts genaues weiß man. „Wir müssen sehen, was dann möglich ist.“

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