Volleyball: 3. Liga Frauen
Fielker möchte mit der USC-Reserve gleich aufsteigen

Münster -

Mit Patrick Fielker kommt frischer Wind in die Nachwuchs-Abteilung des USC Münster. Doch auch im Erwachsenenbereich gibt der 30-Jährige, der vom TV Holz (2. Liga) aus dem Saarland kam, den Takt mit an. Die Reserve soll Meister werden und aufsteigen.

Dienstag, 21.07.2020, 21:09 Uhr
Patrick Fielker
Patrick Fielker Foto: USC

Den Umzug hat Patrick Fielker über die Bühne gebracht, eingelebt in der Stadt hat sich der neue Trainer des USC Münster II auch ganz gut. Längst kann sich der Sportwissenschaftler den eigentlichen Zielen widmen – und die sehen den Meistertitel in der 3. Liga mit der Reserve der Grün-Weißen vor.

„Ich beschäftige mich rund um die Uhr mit unserem Sport“, sagt der 30-Jährige. Bemerkenswert offen sprechen er und die Verantwortlichen von der Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus. 2019 wurde die Zweitvertretung der Unabhängigen ja schon mal Erster, verzichtete aber auf den Aufstieg. Die Mannschaft wollte gern, der Club musste aber aus wirtschaftlichen Gründen einen Riegel vorschieben. Das würde nun nicht mehr vorkommen.

Maximum angestrebt

Der A-Lizenz-Inhaber gibt unumwunden zu, dass er das Maximum anstrebt. „Ja klar – wenn wir mit dem Kader nicht den Titel anpeilen würden, dann würden wir unseren Job nicht gut machen.“ Zum Aufgebot gehören neben erfahrenen Ex-Profis wie Ines Bathen, Lea Quabeck oder Chiara Hoenhorst in der kommenden Spielzeit vor allem junge Talente, die an ein noch höheres Level herangeführt werden sollen. Namen wie Marieke Zink (Zuspiel) oder Marieke Schwarz (Libera) deuten großes Potenzial an.

Daneben soll Fielker, der als Coach in die Fußstapfen von Club-Urgestein Axel Büring tritt, ein zukunftsfähiges Jugend- und Ausbildungskonzept für den USC und alle Nachwuchsmannschaften erstellen. Daher leitet er auch die U 16, die U 18 und die U 20 an. „Einige junge Spielerinnen werden es sicher weit nach oben schaffen“, sagt der Trainer.

Stützpunkt als Faktor

„Mit ihm sind wir in der Nachwuchsarbeit künftig besser aufgestellt“, sagt der Sportliche Leiter Ralph Bergmann, der gleichzeitig den Bundesstützpunkt als positiven Faktor hervorhebt.

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