Volleyball: Bundesliga Frauen
USC Münster überrascht mit abschließendem Sieg in Potsdam

Münster -

Die Generalprobe ist geglückt, nun soll es auch bei der Erstaufführung klappen. Im letzten von zwei Testspielen beim SC Potsdam setzte sich der USC Münster am Freitag mit 3:1 durch. Eine wichtige Außenangreiferin stand dabei nicht im Kader.

Freitag, 25.09.2020, 16:22 Uhr
Niederländischer Doppelblock mit Sarah van Aalen (links) und Demi Korevaar.
Niederländischer Doppelblock mit Sarah van Aalen (links) und Demi Korevaar. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Countdown läuft, in acht Tagen kehrt die Volleyball-Bundesliga an den Berg Fidel zurück. Der USC Münster startet gegen den VC Wiesbaden in die Saison. Am Freitag schlossen die Unabhängigen die lange Vorbereitungsphase mit einem 3:1 (32:30, 18:25, 25:19, 25:20)-Sieg beim SC Potsdam ab. Tags zuvor hatten sie gegen den gleichen Gegner 1:3 (25:22, 22:25, 20:25, 19:25) verloren. „Der Sieg ist eine Überraschung, die Mannschaft hat aus dem ersten Spiel offenbar viel gelernt. Wir fahren zufrieden nach Hause“, sagte Teun Buijs.

Münsters Trainer stuft die mit drei Amerikanerinnen verstärkten Brandenburgerinnen auf Höhe der Titelfavoriten Schwerin und Stuttgart ein. Auch den Dresdner SC zählt er zum erlauchten Kreis. Münster möchte möglichst „nahe dran sein“ an diesem Quartett und natürlich Überraschungen schaffen. „Wir sind momentan noch nicht da, wo wir hinwollen. Doch ich habe ein gutes Gefühl und sehe uns auf einem guten Weg“, sagt Buijs.

In Potsdam schnupperte Talent Pia Mohr (17) ein bisschen Höhenluft. Gemeinsam mit der noch jüngeren Mia Kirchhoff soll sie sich im Dunstkreis der Eta­blierten weiter entwickeln. Die erkrankte Anika Brinkmann fehlte bei den letzten Tests, Buijs geht davon aus, dass seine erfahrenste Spielerin am Montag zum Team zurückkehrt. Sehr zufrieden ist der Coach mit der Entwicklung von Adeja Lambert. Die Außen- und Annahmekraft habe während der Vorbereitung durchgängig einen guten Eindruck hinterlassen. Nele Barber, Neuzugang aus Schwerin, stabilisiere die Annahme, am Netz habe sie noch Luft nach oben, so Buijs. Auch die Brasilianerin Helo Lacerda, ebenfalls neu im Team, habe sich nach starkem Einstand und Zwischentief in der vergangenen Woche wieder gefangen.

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