Volleyball: DVV-Pokal
USC sehnt gegen Vilsbiburg ein gutes Ende herbei

Münster -

Einige Male in dieser noch jungen Saison hatten die Volleyballerinnen des USC Münster schon gute Phasen. Wirklich erfolgreich war der Bundesligist aber nur im ersten Spiel gegen Wiesbaden. Im Pokalspiel gegen Vilsbiburg am Sonntag will der USC die Serie von inzwischen vier Niederlagen beenden.

Samstag, 07.11.2020, 13:16 Uhr aktualisiert: 07.11.2020, 13:57 Uhr
Juliane Langgemach ist nach Quarantäne-Pause wieder am Ball. Ihre Rückkehr gibt Trainerin Lisa Thomsen mehr Optionen auf den Mittelblock-Positionen.
Juliane Langgemach ist nach Quarantäne-Pause wieder am Ball. Ihre Rückkehr gibt Trainerin Lisa Thomsen mehr Optionen auf den Mittelblock-Positionen. Foto: Jürgen Peperhowe

Fünf Spiele haben die Volleyballerinnen des USC Münster in dieser Saison erst bestritten. Viermal ging mindestens das Ende schief und die jeweilige Begegnung verloren. Diese Misere schlägt sich natürlich auch statistisch nieder: Mit erst drei Punkten liegen die Unabhängigen auf dem vorletzten Platz des Klassements. Das ist ein gutes Stück entfernt vom Anspruch des Clubs. Im Pokalwettbewerb ist der USC am Sonntag (14.30 Uhr) bestrebt, das Viertelfinale zu erreichen und ein wenig Ballast abzuwerfen. Gegner im nächsten Geisterspiel am Berg Fidel sind die Roten Raben Vilsbiburg.

Ganz gewiss hatte sich Münster den Saisonstart anders vorgestellt. Der Wechsel auf der Trainerposition, vier Niederlagen am Stück nach dem Startsieg gegen Wiesbaden (3:1) – die Situation des dienstältesten Bundesligisten könnte angenehmer und unkomplizierter sein. Andererseits: Was ist abgesehen von der Zäsur im Coaching passiert? Der USC hat in Schwerin und Dresden verloren. Und zuletzt auch daheim gegen Stuttgart. Das konnte beim Blick auf die Kräfteverhältnisse niemanden überraschen.

Niederlage gegen Vilsbiburg stört

Wirklich störend war das 2:3 gegen Vilsbiburg. Da spielte der USC zu wechselhaft und in Summe nicht konsequent genug. Nach einer 2:1-Führung und einer überzeugenden Präsentation im dritten Satz (25:13) bekamen die Annahmespielerinnen die große Flatter. Es war die Wurzel einer unangenehmen Wende.

Nun wieder Vilsbiburg. Gerade erst haben die Raben das niederbayerische Duell gegen Straubing (3:0) gewonnen. Das wird ihnen weiteren Rückenwind gegeben haben. Doch auch der USC spürt, dass es vorangeht. „Die Leistungen in der Trainingswoche waren gut“, sagt Trainerin Lisa Thomsen, „und in der Annahme haben wir uns gegen Dresden und Stuttgart ja auch auf Augenhöhe gezeigt.“

Thomsen beschreibt Vilsbiburg als „kampfstarkes und sehr emotionales Team“. Es sind Tugenden, die auch den USC auszeichnen. Zuletzt gegen Meister Stuttgart bewies Münster starke Comeback-Qualitäten. „Das war gut und hat mir sehr imponiert. So müssen wir weitermachen“, erklärt Thomsen. Im Gegensatz zum ersten Duell mit Vilsbiburg, in dem Juliane Langgemach (Corona-Quarantäne) fehlte, sind am Sonntag alle drei Mittelblockerinnen einsatzbereit. Das entlastet Demi Korevaar sowie Barbara Wezorke und gibt Thomsen eine Option mehr. Ein Erfolg wäre von hohem Wert – auch mit Blick auf das wichtige Bundesliga-Duell sechs Tage später in Suhl.

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