Volleyball: Bundesliga Frauen
Max Filip ist neuer Co-Trainer beim USC

Münster -

Neuer Co-Trainer beim USC Münster ist ein gebürtiger Badener. Max Filip gab am Wochenende in Potsdam bereits sein Debüt. Er ist neben Marvin Mallach nun Assistent von Lisa Thomsen beziehungsweise demnächst Ralph Bergmann. Zuletzt war der 28-Jährige in Berlin tätig.

Dienstag, 24.11.2020, 12:06 Uhr aktualisiert: 24.11.2020, 20:48 Uhr
Max Filip hat Berlin verlassen und wird sich beim USC auf erstklassiger Sportebene einbringen.
Max Filip hat Berlin verlassen und wird sich beim USC auf erstklassiger Sportebene einbringen. Foto: Thomas Austermann

Als der USC Münster am Sonntag beim SC Potsdam (0:3) vergeblich um Punkte kämpfte, tauchte auf dem Spielberichtsbogen ein bislang unbekannter Name auf. Max Filip stand dort in der Spalte „Offizielle“, versehen mit dem Kürzel „SC“. Nein, keine Sorge, der Job von Manuela Kiousis als Scout ist nicht in Gefahr. Vielmehr ist Filip der neue Co-Trainer des Volleyball-Bundesligisten, bei dem er einen Vertrag in Vollzeit bis April 2022 unterschrieb.

Diese Personalie wurde bereits vorbereitet, als von einem Trainerwechsel in Münster noch keine Rede war. Es galt seinerzeit, den Platz von Lisa Thomsen – sie war damals Assistentin des mittlerweile freigestellten Teun Buijs – neu zu besetzen, die 35-Jährige steht vor ihrer Mutterschutzphase und geht in Kürze in Elternzeit. So wird Filip nun neben Marvin Mallach der zweite Assistent von Interimscoach Ralph Bergmann, der eigentlich Sportlicher Leiter der Unabhängigen ist.

Assistent von Hartmann

Der hat den Neuen auch losgeeist beim VC Olympia Berlin, wo Filip zweieinhalb Jahre lang als Assistent von Manuel Hartmann am dortigen Bundesstützpunkt tätig war. Der Zweitligist verabschiedete Filip jetzt mit dem ersten Saisonerfolg (3:0 über Fortuna Bonn). Der aus dem südbadischen Müllheim nahe Freiburg stammende Filip zog zum Sportstudium nach Köln und wirkte während dieser Phase als Co-Trainer beim Snowtrex-Team der Deutschen Sporthochschule DSHS (2. Liga Frauen). „Ich habe dort als Assistent von Jimmy Czimek gearbeitet. Den kennt im Volleyball ja eigentlich jeder. Er ist Leiter und Chefausbilder bei der A-Trainer- und Diplomtrainer-Ausbildung des DVV. Als Ralph Bergmann eine Vertretung für Lisa Thomsen suchte, hat er Jimmy gefragt. Die beiden kennen sich gut. Und Jimmy hat mich ins Spiel gebracht“, sagt der 28-jährige Filip, der seit einigen Wochen den USC beobachtet und sich ein Bild gemacht hat. Filip ist in der Materie und freut sich „auf die große Herausforderung und Chance“.

Zum Volleyball kam der 1,80 Meter große Mann „relativ spät, erst so mit 17 oder 18 Jahren“. Besonders die Beachsparte sprach ihn seinerzeit an. „Ich habe in sehr viele Sportarten hineingeschnuppert“, sagt der Enthusiast, der sich selbst als „sehr ehrgeizig“ beschreibt und als enorm wissbegierig. „Ich will das, was ich tue, immer überzeugend machen und vertiefe mich wirklich gerne ins Thema.“ Es gibt genug zu tun bei den Unabhängigen, die mehr als dürftig in die Serie gestartet sind.

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