Volleyball: Bundesliga Frauen
USC trifft auf Ex-Spielerin Alsmeier und Favorit Schwerin

Münster -

Im Rennen um die Playoff-Plätze hat der USC Münster nicht die allerbesten Karten, aber noch nicht aufgegeben. Dass im Heimspiel gegen den SSC Palmberg Schwerin ein Schritt nach vorn gelingt, ist allerdings am Mittwoch nicht sehr wahrscheinlich.

Dienstag, 16.02.2021, 15:26 Uhr aktualisiert: 16.02.2021, 17:25 Uhr
In Münster ausgebildet, nun in Schwerin Leistungsträgerin: Nationalspielerin Lina Alsmeier.
In Münster ausgebildet, nun in Schwerin Leistungsträgerin: Nationalspielerin Lina Alsmeier. Foto: imago-images

Es ist die letzte Kraftanstrengung vor einer zweieinhalbwöchigen Pause und ein Duell zwischen David und Goliath. Hüben der USC Münster, als Tabellenneunter ziemlich tief gefallen. Drüben der Schweriner SC, Rekordmeister und wieder Titelaspirant in der Volleyball-Bundesliga. Die Rollen sind klar verteilt vor dem Schlagabtausch an diesem Mittwoch (19 Uhr) in der Sporthalle Berg Fidel.

Wie hoch die Latte für die Unabhängigen liegt, verdeutlicht ein Blick in die Statistik: Letztmals gewann der USC am 7. Dezember 2014 ein Ligaspiel gegen das Top-Team aus Mecklenburg-Vorpommern, es folgten 16 Niederlagen, elfmal blieb Münster sogar ohne Satzgewinn. Vielleicht kann der USC zumindest das verhindern. „Wir müssen das, was wir beeinflussen können, gut machen“, sagt Ralph Bergmann. Der Trainer fordert Mut im Aufschlag: „Nur dann kann es uns gelingen, Schwerin vom Netz zu halten.“

Konkurrenten haben mehr Glück

Erst am Montagmorgen kehrte Münster von der Dienstreise nach Straubing zurück. Beim 0:3 gab es einige Hochs, aber noch mehr Tiefs. Die Sätze eins (22:25) und zwei (23:25) verlor der USC jeweils knapp. Wie so oft in dieser Saison schlichen sich in den entscheidenden Momenten folgenschwere Fehler ein. Dazu lächelte Fortuna vorzugsweise den Konkurrentinnen zu. „Wenn wir Schwerin ärgern wollen, brauchen wir auch ein bisschen Glück“, sagt Bergmann.

Der SSC liegt im Klassement hinter Primus Dresden und dem amtierenden Titelträger Stuttgart auf Rang drei. Das ist nicht der Anspruch der Norddeutschen, in der Landeshauptstadt zählt nur der Titel. Mit fünf Erfolgen in Reihe hat Schwerin zuletzt Druck auf die Spitze gemacht. Jüngst ging beim Heim-3:2 gegen den SC Potsdam allerdings ein Zähler verloren. Lina Alsmeier wurde hernach als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. Die 20-Jährige wurde in Münster ausgebildet und wechselte erst im vergangenen zum SSC.

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