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Mercedes-Ableger

AMG bringt GT4 als ersten Plug-In-Hybrid

Affalterbach (dpa/tmn)

Zum Sommer kommt der GT Viertürer erstmals als Plug-in-Hybrid auf den Markt. Das Modell vom Mercedes-Ableger AMG bietet mehr Leistung. Sein Verbrauch ist geringer als üblich, aber auch die Reichweite.

Von dpa

Die Höchstgeschwindigkeit gibt AMG mit 316 km/h an: Zum Sommer kommt der GT Viertürer von dem Mercedes-Ableger erstmals als Plug-In-Hybrid. Foto: Mercedes-Benz AG/dpa-tmn

Mercedes-Ableger AMG bringt zum Sommer mit dem viertürigen GT seinen ersten Plug-In-Hybriden auf den Markt. Der familienfreundliche Sportwagen ist ab 197.600 Euro bestellbar. Nach Angaben der Hersteller ist er «eines der stärksten Straßenmodelle in der Geschichte des Werkstuners».

Gleichzeitig gehört er - zumindest rechnerisch - zu den Sparsamsten. So steht einer Leistung von 620 kW/843 PS und einem vereinten Drehmoment von mehr als 1400 Nm ein Normverbrauch von 7,9 Litern entgegen (CO2-Ausstoß 180 g/km), teilt der Hersteller mit.

Von 0 auf 100 in knapp 3 Sekunden

Möglich ist dies durch einen neuen Triebstrang: So baut AMG eine eigene Hochleistungsbatterie ein, die mit neuartiger Direktkühlung besonders schnell Leistung aufnehmen und abgeben könne.

Die Hersteller verwenden für den 150 kW/205 PS starken E-Motor ein zweistufiges Getriebe - anders als bei den Modellen EQS & Co. Kombiniert wird das im Heck installierte E-Modul mit dem bekannten 4,0-Liter V8-Benziner, der es schon alleine auf 470 kW/639 PS bringt.

Die beiden Motoren können den über zwei Tonnen schweren Luxusliner in 2,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt AMG mit 316 km/h an.

Reichweite versus Batteriegewicht

Zwar ist der AMG-Plug-In-Hybrid sportlicher als die Modelle aus der Großserie. Da es bei Sportwagen auch auf das Gewicht ankommt, haben die Ingenieure aber eine vergleichsweise kleine Batterie eingebaut.

Mit 6,1 kWh liegt die rein elektrische Reichweite bei zwölf Kilometern. Während die Steckdosen-Versionen der C- oder S-Klasse mit einer Ladung fast die zehnfache Distanz abspulen.

Von außen ist der Teilzeitstromer übrigens kaum erkennbar - nur die neuen Zierblenden, die entsprechenden Typenschilder und die zweite Tankklappe am Heck geben Hinweise.

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