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Modell Purosangue

Ferrari geht unter die SUV-Bauer

Maranello (dpa/tmn)

Einst hat Porsche mit dem Cayenne den Weg geebnet. 20 Jahre später bringt nun auch der italienische Sportwagenhersteller sein erstes SUV auf den Markt.

Von dpa

Premiere: Der Purosangue ist das erste SUV von Ferrari. Foto: Ferrari/dpa-tmn

Die Klasse der sportlichen Luxus-Geländewagen bekommt Zuwachs: Zum Jahreswechsel möchte Ferrari mit dem Purosangue (übersetzt: «Reines Blut») gegen Autos wie den Lamborghini Urus oder den Aston Martin DBX antreten.

Einen Preis für das 4,97 Meter lange SUV nannte das Unternehmen bei der Vorstellung noch nicht. Doch mit Blick auf die anderen Modelle der Marke gelten rund 300 000 Euro als realistische Schätzung.

Dafür gibt es ein Fahrzeug, das zwar als erster Viertürer aus Maranello mit allen Tabus und Traditionen bricht, das aber ansonsten ein typischer Ferrari sein will. Das beginnt beim Design im Stil der Modelle 812 und Roma und endet beim Motor.

V-12-Power und eine Rückbank-Premiere

Statt auf Downsizing oder auf Hybrid setzt Ferrari zunächst ausschließlich auf einen V12-Sauger. Der 6,5 Liter große Motor leistet 533 KW/725 PS und rückt den Purosangue damit an die Spitze des Segments. Entsprechend sind auch seine Fahrleistungen: Mit 716 Nm beschleunigt der gut zwei Tonnen schwere Geländewagen in 3,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht laut Ferrari über 310 km/h.

Bei einigen Details betreten die Ferrari-Ingenieure Neuland: Die Fondtüren zum Beispiel öffnen wie beim Rolls-Royce Cullinan entgegen der Fahrtrichtung - auf Knopfdruck. Und zum ersten Mal in 75 Jahren Firmengeschichte mussten sie sich Gedanken über eine umklappbare Rückbank machen.

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