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Autoreifen aufpumpen

Luftpumpentest: Nur zwei 12-Volt-Kompressoren patzen

Losheim am See (dpa/tmn) - 

Anforderung 3 Bar: Das schaffen die meisten mobilen Kompressoren, ergibt ein aktueller Produkttest. Und: Wer keinen Wert auf das Design legt, spart gegenüber dem Sieger beim Preis fast ein Drittel.

Von dpa

Brumm, brumm und der Kompressor bläst Luft in die Reifen. In den meisten Fällen machen die kleinen 12-Volt-Geräte das sogar ziemlich gut, hat ein Test ergeben. Foto: R. Timm/S. Haberland/KÜS/dpa-tmn

Bei neueren Fahrzeugen gehören sie oft zum Pannenset, bei älteren Autos kann man sie nachrüsten: 12-Volt-Kompressoren, mit denen sich unterwegs die Reifen aufpumpen lassen. Doch bei gängigen Produkten am Markt gibt es deutliche Qualitätsunterschiede, wie ein aktueller Vergleich der Sachverständigenorganisation KÜS zeigt. Unter zwölf Kompressoren schafften es zwei nicht, einen Reifen bis auf drei Bar aufzupumpen. 

Die übrigen Testkandidaten dagegen meisterten den Auftrag. Der schnellste schaffte 3 Bar in knapp drei Minuten, pumpte aber recht laut. Grundsätzlich lassen sich die kompakten Geräte an jeder 12-Volt-Steckdose im Fahrzeug anschließen – und sind damit schnell einsatzbereit.

Billiges Design muss nicht schlechte Funktion bedeuten

Im Test, den die KÜS zusammen mit den Zeitschriften «Auto Bild» und «Auto Bild Klassik» durchführte, schnitt der Kompressor AeroCube Pro von Heyner (44,95 Euro), der leise und zügig pumpte, mit der Note «gut» (1,7) am besten ab. Den zweiten Platz mit leichten Abstrichen teilen sich die Geräte Heyner BigAir Pro 237500 (54,95 Euro), Brüder Mannesmann Mini-Kompressor (41,06 Euro) und Michelin Micro (50,99 Euro). Sie erhielten ebenfalls je ein «gut» (1,8).

Als Preis-Leistungs-Sieger kürten die Tester den Luftkompressor von Merece ohne weitere Modellbezeichnung für 31,99 Euro («gut»; 2,2). Zwar wirkten Material und Verarbeitung etwas billig, aber er pumpte flott und «nicht zu laut». Gute Noten wurden insgesamt acht Mal verteilt, «befriedigend» und «mangelhaft» je zwei Mal.    

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