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Ab an die Ladesäule

McLaren startet mit Supersportwagen Artura

Malaga (dpa/tmn)

Wenn McLaren im Sommer den Artura in den Handel bringt, fährt der Supersportwagen zumindest auf Kurzstrecken elektrisch. Der britische Bolide ist einer der ersten Plug-in-Hybriden seiner Klasse.

Von dpa

McLaren hat mit dem Supersportwagen Artura ein Plug-in-Modell im Programm, das zumindest kleinere Strecken rein elektrisch fahren kann. Foto: Stan Papio/McLaren/dpa-tmn

Auch McLaren treibt die Elektrifizierung voran. Die Briten bringen nun mit dem Artura ihren ersten Plug-in-Hybriden für nennenswerte Stückzahlen. Der Zweisitzer kostet ab 230 500 Euro und soll laut Hersteller im Sommer in den Handel kommen.

Der neue Plug-in-Antrieb besteht aus einem von acht auf sechs Zylinder abgerüsteten Benzinmotor mit drei Litern Hubraum und 430 kW/585 PS. Dazu kommt eine im neuen Achtgang-Automatikgetriebe integrierte E-Maschine mit 70 kW/95 PS sowie ein Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 7,4 kWh. Binnen 2,5 Stunden an der Haushaltssteckdose geladen, ermöglicht er laut McLaren bis zu 31 Kilometer rein elektrisches Fahren mit maximal 130 km/h.

Mit vereinten Kräften bis zu 330 km/h schnell

Arbeiten beide Motoren zusammen, liegt die Systemleistung bei 500 kW/680 PS. Mit einem maximalen Drehmoment von zusammen 720 Nm beschleunigt das 4,54 Meter lange Coupé in 3,0 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 330 km/h limitiert.

Der Artura verbraucht laut Norm 4,6 Liter (CO2-Ausstoß: 104 g/km), so der Hersteller weiter. Mit dem neuen Carbonchassis drückt McLaren das Gewicht auf knapp 1500 Kilo. Damit sei der Artura leichter als manch konventioneller Sportwagen ohne E-Motor und Akku-Pack.

Ebenfalls neu sind ein paar elektronische Errungenschaften. So kann das umgestaltete Infotainment-System nun auch online aktualisiert werden. Und zum ersten Mal hält der Tempomat eines McLaren künftig automatisch den Abstand zum Vordermann.

Die Zukunft bei McLaren wird elektrisch

Ganz neu ist der Plug-in für die Briten übrigens nicht: Vor zehn Jahren haben sie ein ähnliches Konzept bereits im P1 umgesetzt. Der konnte allerdings nur elf Kilometer stromern und hatte zudem eine vergleichsweise geringe Breitenwirkung. Denn es wurden nur 375 Exemplare gebaut.

Der Artura dagegen ist auf einen größeren Wirkungskreis ausgelegt. Zudem soll er seine Architektur mit allen kommenden Modellen teilen - schließlich will McLaren bis zur Mitte des Jahrzehnts jede Baureihe elektrifizieren, so das Unternehmen weiter.

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