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Kalter Akku im E-Auto

Schnellladen im Winter: So startet der Ladevorgang rascher

Stuttgart (dpa/tmn)

Ein Auto mit Verbrennungsmotor lässt sich in der Regel sowohl im Sommer wie auch im Winter gut und schnell betanken. Bei einem E-Auto kann das speziell an Schnellladesäulen anders sein.

Von dpa

Frostige Ladung: Wer sein E-Auto nachts bei Minusgraden geparkt hat, sollte nicht direkt zur Schnellladestation fahren. Foto: Falk Zielke/dpa-tmn

Ist der Akku von E-Autos angewärmt, lädt er sich im Winter an Schnellladesäulen möglichst rasch auf. Der Ladevorgang an diesen Gleichstromsäulen mit bis zu 350 kW Ladeleistung startet dann besser, erläutert die Zeitschrift «Auto Straßenverkehr» (Ausgabe 3/2023).

Am besten arbeitet ein Akku mit einer Temperatur von 20 bis 35 Grad. Bei niedrigeren Temperaturen laufen die elektrochemischen Prozesse in den Batteriezellen hingegen verzögert ab. Die Ionen können laut den Informationen nicht mehr so schnell im Akku eingelagert werden. Die Elektronik reduziert daher die Ladeleistung, um die Zellen nicht zu schädigen.

Die Lösung: Anwärmen

Einige E-Autos können ihre Batterie vorkonditionieren und wärmen den Akku auf dem Weg zur Schnellladestation. Wer diese Option nicht hat, fährt ein Auto, das über Nacht bei Minusgraden geparkt hat, vor dem Schnellladen besser ein paar Kilometer weit, raten die Experten. Um nicht unnötig unterwegs zu sein, sollte man etwa Fahrten für Besorgungen mit dem Laden kombinieren.

An normalen Ladesäulen und Wallboxen mit 11 oder 22 kW verringert sich die eh geringere Ladeleistung bei kalten Temperaturen nicht. Das Erwärmen des Akkus ist hier also nicht nötig.

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