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Sonderveröffentlichung

Tipps und Hinweise rund um Autoreifen

Sicherheit ist ein entscheidender Faktor, aber auch Komfort und Fahrspaß - die Erwartungen an Autoreifen sind bei Verbrauchern hoch.

von Aschendorff Medien

Foto: Pixabay.com

Zudem ist nach wie vor eine der am häufigsten diskutierten Fragen, wann der richtige Zeitpunkt für einen Reifenwechsel ist und welche gesetzlichen Regelungen diesbezüglich zu beachten sind. Zudem wächst die Auswahl an Produkten stetig, sodass Autofahrer vor lauter Optionen oft die Qual der Wahl haben, welcher Autoreifen für das eigene Fahrzeug überhaupt der passende ist. Um Ihnen einen ersten Überblick zu verschaffen, worauf es beim Reifenkauf ankommt, haben wir für Sie einige Tipps und Hinweise zusammengefasst.

Informationen zur Reifengröße entnehmen Sie den Fahrzeugpapieren

Wer für sein Fahrzeug neue Reifen kaufen muss, sollte sich vorab informieren, welche Größe passend bzw. für das jeweilige Fahrzeugmodell zugelassen ist. Hierfür reicht in der Regel ein Blick in den ersten Teil der Zulassungsbescheinigung. In den Zeilen 15.1 und 15.2 ist die freigegebene Größenkombination eingetragen. Aber was bedeuten die Zahlen und Buchstaben überhaupt? Einige der wichtigsten Kennzahlen haben wir für Sie genauer erläutert.

Reifenbreite

Von links nach rechts gelesen ist die erste Zahl der Größenkombination die Angabe der Reifenbreite. Diese wird grundsätzlich in Millimetern angegeben. Bei herkömmlichen Autoreifen liegt die Spanne der Querschnittsbreite zwischen 125 und maximal 355 mm. Dabei handelt es sich um die nominelle Breite, die abhängig ist von der Breite der Felge, auf welche der Autoreifen aufgezogen wird.

Höhe-Breite-Verhältnis

Die zweite Zahl steht direkt hinter der Breitenangabe und gibt das Höhe-Breite-Verhältnis in Prozent an. Steht hier zum Beispiel eine 50 bedeutet dies, dass die Reifenhöhe der Hälfte der Reifenbreite entspricht.

Reifenbauart

Hier findet sich in der Regel der Buchstabe R als Abkürzung für radial. Das Prinzip dieser heute üblichen Bauart beruht auf einer Trennung der Funktionen des Reifenunterbaus. Radial angeordnete Karkasslagen sorgen dabei für ein besseres Einfedern und Gürtellagen für mehr Stabilität.

Warum die Profiltiefe für den Reifenwechsel entscheidend ist

Nur, wenn Autoreifen über eine ausreichende Profiltiefe verfügen, ist die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet. Deshalb gibt es gesetzliche Vorschriften für die Mindestprofiltiefe von PKW-Reifen. Der Grenzwert liegt gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) bei 1,6 Millimetern. Unterschreiten die Reifen Ihres Fahrzeuges diesen, muss umgehend ein Reifenwechsel vorgenommen werden.

Wann Sie von Winter- auf Sommerreifen wechseln sollten

Wenn sich der Frühling mit den ersten wärmeren Tagen ankündigt steht bei Autofahrern jedes Jahr die Frage im Raum, ob ein Reifenwechsel sofort beim ersten Temperaturanstieg sinnvoll ist. Als Orientierung hat sich im Laufe der Jahre die sogenannte O-bis-O-Regel etabliert. Diese besagt, dass von Ostern bis Oktober Sommerreifen genutzt werden können. Hintergrund der Faustregel ist, dass je nach Region innerhalb Deutschlands durchaus bis April mit Nachtfrost und damit verbundenem Glatteis zu rechnen ist. Zu beachten ist jedoch, dass die genannte Faustregel nur zur Orientierung dient und letztlich der langfristige Wettertrend ausschlaggebend ist.

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