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Kalte Jahreszeit

Türschloss oder Autotür zugefroren: Sprays und Pflege helfen

München (dpa/tmn)

Bitterkalter Wintermorgen, bloß schnell ins Auto. Doch die Tür geht nicht auf - zugefroren. Wie kommen Autofahrerinnen und Autofahrer nun doch so schnell wie möglich weiter?

Von dpa

Kleine Eiszeit: Damit sie nicht festfrieren, sollten Türdichtungen mit entsprechenden Mitteln gepflegt werden. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Wenn im Winter das Schloss der Autotür zugefroren ist, hilft in erster Linie ein Türschlossenteiser. Das Spray oder die Flüssigkeit bewahrt man außerhalb des Autos auf, damit die Hilfe im Notfall zur Hand ist. Je nach Herstellerangabe sprayt oder tröpfelt man das Mittel ins Schloss und wartet einen Moment, bis sich der Schlüssel normal nutzen lässt, so der Tüv Süd.

Bitte keine Gewalt beim Öffnungsversuch anwenden

Viele Autos haben aber gar kein Schloss mit klassischem Schlüssel mehr. Oft sind nur die Türgummis festgefroren. Dann aber keinesfalls Gewalt anwenden. Denn wer versucht, die Tür trotzdem aufzureißen, kann die empfindlichen Gummidichtungen beschädigen.

Vielleicht geht noch eine andere Tür auf und man gelangt so mit ein wenig Kletterei etwa über die Beifahrerseite ans Steuer. Nur in seltenen Fällen ist laut Tüv Süd die Schließanlage eingefroren, dann den Wagen stehen lassen. Zur Not könnte ein Pannendienst das Auto an einen wärmeren Ort wie eine Garage oder Werkstatt abschleppen - zum Auftauen.

Vorsorgen und pflegen

Um Türgummis am Festfrieren zu hindern, pflegt man sie am besten regelmäßig mit speziellen Pflegestiften aus dem Fachhandel. Auch Tankstellen verkaufen so etwas. Das gilt oftmals auch für spezielle Öle für das Türschloss. Wenn die Batterie der Funkfernbedienung schlappmacht, gibt es meist noch eine manuelle Notentriegelung im Auto. Darüber gibt die Betriebsanleitung Auskunft.

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