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Sommerhitze

Waldbrandgefahr: Autos nicht auf trockenen Flächen parken

Berlin (dpa/tmn)

Nicht nur arglos weggeworfene Zigaretten können Waldbrände auslösen. Auch Autos werden auf Gras und Waldwegen zur Gefahr. Worauf Pkw-Halter achten sollten.

Von dpa

Autos parken auf einer freien Fläche: Bei erhöhter Waldbrandgefahr sollten zumindest Autos mit Katalysatoren nicht auf trockenem Gras oder Waldboden abgestellt werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Autos mit Katalysatoren dürfen bei erhöhter Waldbrandgefahr niemals auf trockenem Gras oder Waldboden abgestellt werden. Darauf weist der Auto Club Europa (ACE) hin. Denn ein unachtsam abgestelltes Fahrzeug kann über ein Bodenfeuer schnell einen schwer kontrollierbaren Waldbrand verursachen.

Gefahr geht dabei vor allem von der Abgasanlage von Verbrennern aus. Der Katalysator werde schon nach wenigen Minuten Fahrzeit bis zu 800 Grad heiß. Bremsen könnten ebenfalls sehr heiß werden. Trockenes Gras entzündet sich schon ab Temperaturen von 300 Grad.

Dabei sind nicht nur tief liegende Autos wie Sportwagen gefährlich, sondern auch SUVs mit viel Bodenfreiheit. Unebenheiten im Boden wie etwa hochstehende Gräser und entzündliche Nadeln geraten auch hier nah an die Hitzequelle.

Sicher sind asphaltierte oder geschotterte, ausgewiesene Parkflächen, so der ACE. E-Auto-Besitzer müssen sich keine großen Sorgen machen. Die Fahrzeuge benötigen keinen Katalysator, außerdem erhitzen sich die sonstigen Bauteile nicht stark. Demnach ist die Brandgefahr gering.

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