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CES

Acer und Asus zeigen Notebooks mit 3D-Anzeige

Las Vegas (dpa/tmn)

Tiefe schaffen, wo eigentlich keine ist. Und das ohne störende Hilfsmittel. Acer und Asus zeigen auf der CES Notebooks, die genau das können. 3D-Anzeige ohne 3D-Brille.

Von dpa

Sieht für den Menschen vor dem Computer noch viel dreidimensionaler aus. Der Spatial Vision genannte 3D-Modus des ProArt Studiobook 16 3D OLED von Asus. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

3D-Bilder auf einem flachen Notebook-Monitor - ohne eine schwere 3D-Brille auf der Nase. Das geht mit dem auf der Technikmesse CES vorgestellten Notebook Acer Predator Helios 300 SpatialLabs. Dessen SpatialLabs True Game 3D-Ultra-Modus kann kompatible Spiele und andere Inhalte als stereoskopische Bilder darstellen und so räumliche Tiefe in die Anzeige bringen.

Räumliche Tiefe auf einem flachen Bildschirm - das kennen manche noch von der mobilen Konsole Nintendo 3DS. Bei Helios 300 verfolgen zwei Kameras über dem Bildschirm die Augen der Nutzer und der Bildschirm erzeugt mittels Schnittbildern ein 3D-Bild.

Etliche Videospiele werden bereits unterstützt

Das sieht zwar nur, wer direkt vor dem Rechner sitzt, dafür ist der Effekt ziemlich beeindruckend. Das Bild gewinnt an Tiefe, Distanzen werden klarer und Gegenstände scheinen aus dem Bildschirm herauszuragen.

Laut Acer werden etliche aktuelle Spiele bereits unterstützt, darunter «God of War», «Octopath Traveler», «Psychonauts 2» oder «Ori and the Will of the Wisps». Der 3D-Ultra-Modus SpatialLabs TrueGame wird für das Vorjahresmodell des Helios 300 Ende Januar per Software-Update bereitgestellt.

Asus nutzt 3D-Technik für Wissensvermittlung

Auch das ProArt Studiobook 16 3D OLED und das Vivobook Pro 16X 3D OLED von Asus können mit ähnlicher Technik 3D-Bilder auf dem Display anzeigen. Asus nennt das Spatial Vision. Auch hier kommt Augentracking mit Hilfe zweier Kameras zum Einsatz, die Inhalte werden dann mittels Stereoskopie dreidimensional aufbereitet. Asus setzt bei seinem Notebook für Kreative aber andere Schwerpunkte als Gaming.

In einer Messevorführung standen eher die Wissensvermittlung sowie das Erschaffung und Editieren von 3D-Objekten oder virtuelle Einkaufsanwendungen im Mittelpunkt.

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