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Stiftung Warentest

Nur 6 von 20 Bluetooth-Boxen erhalten die Note «gut»

Berlin (dpa/tmn)

Richtig guter Sound wiegt elf Kilo - zumindest bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest. Denn so schwer war die beste Bluetooth-Box im Test. Auch leichtere Geräte können einen guten Klang haben.

Von dpa

Schwer ist offenbar «gut»: Die JBL Partybox 110 schnitt im Test am besten ab - die Bluetooth-Box wiegt jedoch elf Kilo und kostet rund 380 Euro. Foto: Stiftung Warentest/dpa-tmn

Stadtpark, Freibad oder Küche? Vor dem Kauf einer Bluetooth-Box sollte man sich überlegen, wo und wie man sie denn benutzen will. Wer etwa besonders viel unterwegs sein will, sollte nicht nur auf Klang und Preis, sondern auch auf das Gewicht und lange Akku-Laufzeiten achten.

Stichwort Gewicht: Ab drei Kilo klingen die Boxen gut, zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest («test» 9/2022). Auffällig: sehr leichte Bluetooth-Lautsprecher leiden häufig unter schlappen Bässen und detail-armem Klang.

Nur 6 von 20 Boxen bekamen eine gute Bewertung

20 Bluetooth-Boxen zwischen 26 und 380 Euro haben die Tester diesmal untersucht. Dabei wurden die Probanden in vier Gewichtsklassen eingeteilt. Es gab Boxen über 5 Kilo, zwischen 1,5 bis 5 Kilo und 0,5 Kilo bis 1,5 Kilo. Die leichtesten Geräte lagen bei unter 0,5 Kilogramm.

Nur sechs Geräte bekamen die Note «gut». Neun Boxen schnitten mit der Note «befriedigend» ab, fünf Boxen erhielten die Note «ausreichend».

Ganz vorne lag die Partybox 110 von JBL. Sie schnitt im Test mit einer Gesamtnote von 1,9 ab. Mit 380 Euro ist sie allerdings die teuerste und mit elf Kilo die zweitschwerste Box im Testfeld. Doch der Lautsprecher hatte laut «test» mit Abstand den besten Klang.

Bei den Geräten unter fünf Kilo lag die Box Boomster von Teufel vorne. Der Lautsprecher für 350 Euro erhielt die Gesamtnote 2,0. Es war das einzige Modell im Test mit Radioempfang.

Preis-Leistung-Sieger kommt von Ikea

Positiv aufgefallen ist zudem die Box Eneby von Ikea für 80 Euro. Sie bekam die Gesamtnote 2,6 und wurde der Preis-Leistungs-Sieger. Sie kann wahlweise per Netzkabel oder durch den optionalen - und austauschbaren - Akku mit Strom versorgt werden. Das ist selten und aus Sicht der Tester ein Pluspunkt unter Umweltaspekten.

Wer auf Schutz vor Staub, Wasser oder Stürzen wert legt, sollte beim Kauf auf die IP-Stufen, einem Schutzstandard der Hersteller, achten. Je höher die Zahl, desto besser. IP66 bedeutet beispielsweise, die Box ist staubdicht und gegen starkes Strahlwasser und kurzes Überfluten geschützt.

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