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Vegane Ernährung - aber wie?

Die vegane Ernährung ist heutzutage in aller Munde und seine Popularität scheint stetig anzuwachsen. Ein Trend, der durchaus zu begrüßen ist, da dies einen immensen Einfluss auf ethische, ökologische und gesundheitliche Faktoren hat.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Wenn sie richtig gemacht wird, kann eine solche Ernährung zu verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen führen, einschließlich einer schlankeren Taille und einer verbesserten Blutzuckerkontrolle. Dennoch kann eine Ernährung, die ausschließlich auf pflanzlichen Lebensmitteln basiert, in einigen Fällen das Risiko von Nährstoffmängeln erhöhen. Außerdem sind viele besorgt, dass eine vegane Ernährung einseitig und langweilig sein könnte. Packt man es aber richtig an, wie im Post von Antenne Münster beschrieben, kann diese Umstellung sich positiv auf alle Lebensbereiche auswirken inklusive des befriedigenden Faktors, dass man einen wesentlichen Teil zum Schutz der Umwelt beiträgt.

Warum nicht nur die Ernährungsweise ändern, sondern auch die Art zu leben? Im Sinne von einem nachhaltigeren Leben zu führen, z.B. sich energieeffiziente Geräte anzuschaffen. Laut einer Umfrage von AO sagen 49% der Deutschen, dass die meisten ihrer Küchengeräte bereits nachhaltig sind und dass 49% der Befragten vor dem Kauf auf die Umweltfreundlichkeit von Geräten achten. Zusätzlich kann man sein Shopping auf umweltfreundliche Beauty-Produkte umstellen, so gut es geht auf Plastik zu verzichten und versuchen, regional einzukaufen.

Die Vorteile einer veganen Ernährung

Studien zeigen, dass Veganer eine bessere Herzgesundheit und eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, bestimmte Krankheiten zu bekommen. Diejenigen, die auf Fleisch verzichten, haben ein geringeres Risiko, fettleibig zu werden oder Herzkrankheiten, hohen Cholesterinspiegel und hohen Blutdruck zu bekommen. Veganer haben auch ein geringeres Risiko, an Diabetes und einigen Krebsarten zu erkranken, insbesondere an Krebs des Magen-Darm-Trakts und bei Frauen an Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Eine vegane Lebensweise könnte Ihnen sogar helfen, länger zu leben, vor allem wenn Sie auch Ihre täglichen Kalorien reduzieren. Eine bessere Gewichtskontrolle könnte ein Grund für all diese gesundheitlichen Vorteile sein. Veganer haben einen niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) als Menschen, die tierische Produkte essen. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse sind Grundnahrungsmittel in der veganen Ernährung und diese Lebensmittel sind reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und Verbindungen, die vor Krankheiten wie Diabetes und Krebs schützen.

Wie kann ich meine vegane Ernährung abwechslungsreich und interessant gestalten?

Die Menschen konzentrieren sich oft auf das, was sie bei einer pflanzlichen Ernährung nicht essen können, anstatt auf das, was sie können. Aber eine großartige Mahlzeit muss sich nicht auf Fleisch konzentrieren. Gemüsemahlzeiten sind eine rundum gelungene Wahl: Gemüse ist voll von Vitaminen (wie A und K) und Mineralien (wie Kalium), es hält die Kalorien im Zaum und da es viele Ballaststoffe enthält, kann es zu einem besseren Sättigungsgefühl beitragen.

Um sicherzustellen, dass Sie alle Nährstoffe erhalten, die Sie bei einer veganen Ernährung benötigen, ist es wichtig, ausgewogene Mahlzeiten zu essen, die eine Vielzahl von gesunden Lebensmitteln enthalten. Zum Beispiel erhalten Sie Eiweiß und Ballaststoffe aus Bohnen; Blattgemüse ist eine gute Quelle für die Vitamine A, C und K. Wählen Sie Obst und Gemüse in allen Farben des Regenbogens, um alle Vorteile zu erhalten. Rote Tomaten enthalten herzgesundes Lycopin, blaue Blaubeeren enthalten Anthocyane, die das Gehirn anregen, und orangefarbene Süßkartoffeln enthalten viel Vitamin A, das die Augen gesund hält. Wenn Sie raffinierte Produkte, wie z. B. weiße Nudeln und Weißbrot, gegen Vollkornprodukte wie braunen Reis und Quinoa austauschen, fügen Sie einer veganen Ernährung Eisen und B-Vitamine hinzu. Und die zusätzlichen Ballaststoffe aus Vollkorngetreide helfen Ihnen, satt zu bleiben, und können Ihnen sogar beim Abnehmen helfen. Vegane Proteinquellen sind wirklich reichlich vorhanden und umfassen: Tofu, Tempeh, Edamame (Sojabohnen), Linsen, Kichererbsen und Bohnen. Nüsse, wie Mandeln und Walnüsse, und Samen, wie Sonnenblumen- und Kürbiskerne, liefern ebenfalls Eiweiß.

Man kann sich viele Inspirationen im Internet suchen oder ein veganes Restaurant besuchen, im Münster beispielsweise sind immer mehr im Entstehen begriffen, wie Gustav Grün, Krawummel und viele mehr. Wie man sieht, ist eine Umstellung auf eine vegane und nachhaltige Lebensweise alles andere als schwer, wenn man dieses neue Lebenskapitel mit einer offenen und positiven Einstellung angeht.

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