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Familie

Ratgeber für den Klinikkoffer zur Geburt

Viele Frauen sind vor der Geburt in heller Aufregung und großer Vorfreude. Für den Gang in die Klinik sollten sie jedoch schon frühzeitig einen Koffer mit wichtigen Dingen zusammenpacken, um diese dort zur Hand zu haben. Hierbei sollten sich die jungen Mütter überlegen, was sie wirklich benötigen und was überflüssig ist.

Modelfoto: colourbox.de
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Organisation und Vorsorge der Klinik

Zwar ist in vielen Kliniken einiges an hilfreichem Zubehör für ein Neugeborenes vorhanden. Beispielsweise erhalten junge Mütter dort zuweilen Babykleidung und Spucktücher für ihr Kind. Für die Frauen gibt es oft freie Monatsbinden. Zudem kann in der Regel der Partner, sofern er Zeit hat, benötigte Gegenstände nachträglich vorbeibringen.

Dennoch stellt sich die Frage, ob diese gratis verteilten Artikel immer den Vorstellungen der Gebärenden entsprechen. Für den neuen Erdenbürger sollte daher vorgesorgt werden. Hilfreiche Checklisten wie diese von vertbaudet.de können die Mütter schon im Vorfeld unterstützen. Wer drei bis vier Wochen vorher packt und ab und zu dabei einen Blick auf eine Liste wirft, ist auf der sicheren Seite und vergisst nichts, das später im Hospital vermisst werden könnte. Selbstverständlich kann man jede List persönlich ergänzen.

Für das Neugeborene

Für die Fahrt nach Hause sollte eine Autoschale entweder im Wagen bereitliegen oder gleich mitgenommen werden. Ansonsten sollten jeweils

-         zwei Hemdchen,

-         zwei Strampler,

-         zwei Bodys,

-         zwei Paar Söckchen (Baumwolle)

-         zwei Mützchen

im Klinikkoffer vorhanden sein. Dabei sollten die Kleidungsstücke die Größe 56 bis 62 besitzen. Wird das Baby in den kalten Monaten geboren, ist es eventuell sinnvoll, Fäustlinge mit einzupacken. Einen Schneeanzug oder ein Wärmesäckchen kann frau auf jeden Fall mitnehmen. Für die warmen Monate ist eine Babydecke oder alternativ ein Moltontuch geeignet. Darüber hinaus ist eventuell ein Schnuller, Größe 1, ratsam.

Für die junge Mutter

Zunächst sollte man die entscheidenden Dokumente mit dabei haben. Die Krankenversicherungskarte oder alternativ den Kostenübernahmeschein der Kasse, der Personalausweis, das Familienstammbuch oder die Heiratsurkunde und der Mutterpass sind in der Regel notwendig. Zudem gibt es oft einen Einweisungsschein des zuständigen Gynäkologen. Wer eine Nabelschnurblutspende leisten will, muss die entsprechende Einverständniserklärung mitbringen. Bei unverheirateten Paaren ist die Geburtsurkunde der frischgebackenen Mutter notwendig.

Die Kleidung sollte sowohl bequem wie auf den Zustand der Hochschwangeren und einer glücklichen Mutter nach der Geburt ausgerichtet sein. Ein bequemes Shirt kann man während der Geburt tragen, es sollte nicht das neuste sein. Ansonsten sind Pyjamas oder Nachthemden geeignet. Die Füße sollten aufgrund der Einwirkung von Kälte auf die Wehen warmgehalten werden. Dicke Socken und bequeme Hausschuhe oder Schlappen bieten sich hier an. Für die Heimfahrt und die ersten Fotos sollte zumindest etwas Alltagskleidung, etwa

-         vier Shirts,

-         zwei Hosen,

-         vier Paar Socken,

-         ein Pulli und

-         ein Bademantel

in den Klinikkoffer gepackt werden, nach Bedarf auch mehr. Ansonsten ist es ratsam Ohrstöpsel, einige kleine Snacks (im Kreißsaal gibt es meist nur etwas zum Trinken) und einen Fotoapparat für die ersten Bilder bereitzuhalten. Zur Unterhaltung kann man sich etwas Musik aufs Smartphone laden und Kopfhörer mitnehmen, auch Rätsel und Zeitschriften können der wartenden Mutter die Zeit vertreiben. Wer all dies beachtet, der ist auf die Zeit rund um die Geburt gut vorbereitet.

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