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Emotionale Aufrufe: Nicht zum Spenden drängen lassen

Rostock (dpa/tmn)

Gerade zum Jahresende rufen viele Organisationen und Einrichtungen vermehrt zum Spenden auf. Nicht alle Aufrufe sind seriös. Worauf Verbraucher achten sollten.

Von dpa

Ob für den Tierschutz oder Notleidende in Kriegsgebieten: In der Weihnachtszeit rufen besonders viele Organisationen zu Spenden auf. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

In der Adventszeit ist die Spendenbereitschaft bei vielen besonders hoch. Es sei aber schwer, die Seriosität der unterschiedlichen Organisationen zu beurteilen, schreibt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Wer sichergehen will, dass die eigene Spende wirklich sinnvoll verwendet wird, sollte sich nie unter Druck setzen lassen. Spenden seien freiwillige Leistungen, «zu denen man nicht überredet, genötigt oder gezwungen werden darf», heißt es von den Verbraucherschützern.

Auf Spendensiegel achten

Orientierung bietet das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI). Den Infos zufolge bekommen nur gemeinnützige Einrichtungen, die ihre Gelder transparent verwalten und zum großen Teil dem angegebenen Zweck zukommen lassen, das Siegel. Die Liste anerkannter Organisationen findet sich auf der Webseite des DZI.

Geht es um Spenden für kleinere Vereine oder Projekte in der Nähe, können Verbraucherinnen und Verbraucher auch direkt Kontakt aufnehmen und sich etwa zur Verwendung der Gelder informieren.

Die Verbraucherzentrale rät zu besonderer Aufmerksamkeit, wenn monatlich Beiträge gezahlt werden sollen. Dabei gehe es meist um Verträge als Fördermitglied. Wer eine solche Mitgliedschaft nicht möchte, sollte die Bedingungen vorab genau prüfen.

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