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Pflege

Bart im Büro – Was muss man(n) beachten?

In der Schule heißt es beim Bewerbungstraining: Bart ab, zumindest fürs Vorstellungsgespräch. Der Hintergrund dieser Empfehlung ist es, dass man auf Jobsuche möglichst gepflegt wirken sollte. Das ergibt Sinn. Doch tatsächlich ist ein Bart kein Ausschlusskriterium für ein gepflegtes Äußeres. Ist es dann vielleicht die Disziplin, sich regelmäßig zu rasieren, die Personaler angeblich bartlose Männer bevorzugen lässt? Auch das kann nicht der Fall sein, denn ein gut gepflegter Bart macht teilweise sogar mehr Arbeit als ein glattes Baby Face. Die alte Empfehlung ist schlichtweg überholt – wer seinen Bart sauber trägt, kann deshalb ohne Bedenken zum Vorstellungsgespräch oder ins Büro.

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Foto: Andrea Piacquadio von Pexels

Bartträger erscheinen intelligenter und kompetenter

Die Praxiserfahrung zeigt, dass Bartträger entgegen der allgemeinen Vorstellung sogar häufig als kompetenter angesehen werden. Dies mag vielleicht daran liegen, dass ein gut sitzender Bart Seriosität und Erfahrung vermittelt. Ein glattrasiertes Gesicht hingegen lässt Männer oft sehr jung, vielleicht sogar unerfahren wirken. Die Geschichte lehrt uns, dass die Männer, die früher etwas auf sich hielten, Bart trugen. Ob Generäle, Landräte wie Geert von Innstetten in Theodor Fontanes Effi Briest oder Geschäftsmänner wie Claras Vater in der Geschichte von Heidi – alles Bartträger. Er war und ist ein Zeichen von Souveränität, Intelligenz und Wohlstand. Diese Männer hatten sowohl die Zeit als auch die Mittel dazu, Barbiere für die Pflege ihres Bartes zu bezahlen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich nicht, dass Herren ohne Bart weniger intelligent sind. Dieses Beispiel soll lediglich verdeutlichen, dass ein Bürojob kein Grund sein sollte, dem geliebten Bart Lebewohl zu sagen. Im Gegenteil, die Außenwirkung ist meist sehr viel positiver als man vielleicht annehmen mag.

Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist das A und O

Natürlich sollte der Bart immer gut sitzen. Deshalb muss der Bart im Büro immer gut getrimmt und in Form gebracht sein. Das bedeutet, dass zu Hause regelmäßig der Bartschneider und der Rasierer für die Konturen zum Einsatz kommen sollte. Wirkt der Bart hingegen ungepflegt, beeinflusst dies auch die Außenwirkung.

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Diese Bartfrisuren eignen sich fürs Büro

Zugegeben, lange Wikingerbärte oder auch geflochtene Ziegenbärte sind nicht unbedingt die beste Wahl fürs Büro. Doch es gibt zahlreiche Bartfrisuren, die nicht nur gut aussehen und leicht zu stylen sind, sondern die auch im Berufsleben sehr gut ankommen.

Der 3-Tage-Bart

Seit George Clooney ist der Dreitagebart ein echter Klassiker. War er früher noch symbolhaft für Arbeiter, die nicht täglich Zeit für eine Rasur hatten, sagt er heute: Ich stehe zu meiner Männlichkeit, halte sie aber in Form. Bei einem 3-Tage-Bart im Büro gibt es nicht viel zu beachten. Wichtig ist nur, dass die Haare alle dieselbe Länge haben. Dieser Effekt lässt sich mit einem guten Bartschneider erzielen. Einzelne Härchen oberhalb der Kontur sollte man mit dem Rasierer entfernen. Dazu denkt man sich eine Linie von der Unterlippe bis zur Oberseite der Ohren – alles, was einzeln darüber liegt, muss ab. Am Hals dürfen die Bartstoppel gerne bis über den Kehlkopf reichen.

Henriquatre

König Heinrich IV. in Frankreich, auf den auch der Name dieser Bartfrisur anspielt, machte den Henriquatre salonfähig. Hier handelt es sich um einen Oberlippenbart, der beidseitig über schmale Stege mit dem Kinnbart verbunden ist. Diese Barfrisur ist etwas schwerer zu stylen, denn sie bedarf ein feines Händchen.

Dieses Styling sagt über den Träger aus, dass er diszipliniert ist, dass er sorgfältig arbeitet und dass er Wert aufs Detail legt: in der Geschäftswelt gefragte Attribute.

Vollbart

Der Vollbart ist wohl der Inbegriff der Männlichkeit. Bei Heranwachsenden sorgen die Hormone meist noch nicht für einen gleichmäßig starken Bartwuchs, sodass ein Vollbart erst später überhaupt möglich ist – also dann, wenn der Mann bereits fest im Leben steht. Er zeugt von Reife, Erfahrung und auch davon, dass der Träger das große Ganze im Blick behalten kann. Beim Zuschneiden des Vollbartes sollte man darauf achten, den Bart vorher immer zu waschen und zu trocknen.

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