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Süße Früchtchen

Diese Obstsorten eignen sich bei Diabetes

Berlin (dpa/tmn)

Im Spätsommer ist die Auswahl am frischem Obst groß. Birnen, Beeren und Trauben sind dann herrlich süß. Bei welchen Obstsorten dürfen Diabetikerinnen und Diabetiker zugreifen?

Von dpa

Geht es um den Zuckergehalt, liegen Äpfel im Mittelfeld. Sie punkten aber durch ihr Pektin. Der Ballaststoff sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel langsamer steigt. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Für Diabetikerinnen und Diabetiker ist Obst nicht gleich Obst. Denn jede Sorte kann unterschiedlich auf den Blutzuckerspiegel wirken.

Die Zeitschrift «Diabetes Ratgeber» gibt einen Überblick über den Zuckergehalt von Früchten (Ausgabe 09/2022):

  • Trauben: Hier ist maßvolles Naschen angesagt. Denn Trauben haben einen Zuckergehalt von rund 15 Gramm pro 100 Gramm. Rund die Hälfte davon ist Traubenzucker. Er schraubt den Blutzuckerspiegel direkt in die Höhe.
  • Äpfel: Sie haben mit 12 bis 13 Gramm pro 100 Gramm einen moderaten Zuckergehalt. Dazu kommt: Äpfel enthalten Pektin, das als Ballaststoff die Aufnahme des Zuckers ins Blut bremst.
  • Birnen: In Sachen Zuckergehalt schneiden Birnen besser ab als Äpfel: Sie enthalten 10 bis 11 Gramm pro 100 Gramm. Dass sie trotzdem besonders süß schmecken, liegt daran, dass in ihnen wenig Fruchtsäure steckt.
  • Heidel- und Brombeeren: Sie enthalten nur rund 6 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Deshalb - und weil sie viele Ballaststoffe enthalten - eignen sie sich gut für Diabetikerinnen und Diabetiker.
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