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Erste-Hilfe-Tipps bei Sonnenbrand

Wird die Haut einer intensiven ultravioletten Strahlung stark ausgesetzt, entsteht ein Sonnenbrand. Typische Symptome sind Rötungen, Brennen und Juckreiz. Sobald Sie eine Verbrennung auf der Haut spüren, ist es wichtig, aus der Sonne zu gehen und die betroffenen Stellen so schnell wie möglich zu behandeln.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Was hilft schnell bei einem Sonnenbrand?

Ausreichend Wasser trinken

  • Die angemessene Zufuhr von Wasser hilft, eine Dehydrierung zu vermeiden. Der Flüssigkeitsbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig und unterscheidet sich bei jedem Menschen. Jugendlichen und Erwachsenen wird empfohlen, täglich zwischen 30 und 40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht aufzunehmen.

Kühl duschen oder baden

  • Heißes Wasser kann Ihre ohnehin schon gereizte Haut schädigen. Eine kühle Brause jedoch hilft, um die Entzündung zu lindern.
  • Sobald Sie aus der Dusche kommen, tupfen Sie Ihren Körper sanft trocken. Lassen Sie ein wenig Feuchtigkeit auf Ihrer Haut und tragen Sie dann eine Feuchtigkeitscreme auf. Dies hilft, das Wasser auf Ihrer Haut zu halten und kann die Trockenheit reduzieren, die ihre Reizung verschlimmern würde.

After-Sun-Lotion auftragen

  • Reiben Sie Ihre Haut vorsichtig mit einer Feuchtigkeitscreme ein, um eine leicht kühlende und reizlindernde Wirkung zu erzeugen. Schützen Sie außerdem die Verbrennungen vor direkter Sonneneinstrahlung, bis diese vollständig abgeheilt sind.
  • Die Haut im Gesicht ist besonders dünn und empfindlich und bedarf daher besonderer Pflege bei einem Sonnenbrand. Sie sollte deshalb ausgiebig mit feuchtigkeitsspendender Aloe-Vera-Creme behandelt werden.

Schmerztabletten einnehmen

Die Einnahme rezeptfreier Medikamente wie Aspirin oder Ibuprofen wirkt schmerzlindernd sowie entzündungshemmend und kann helfen, die angegriffene Haut zu beruhigen.

Was tun, wenn sich Ihre Haut schält oder sich Blasen bilden?

Die Ausprägung der Beschwerden ist unter anderem von der Dauer der UV-Einstrahlung sowie vom jeweiligen Hauttyp abhängig. Ein leichter Sonnenbrand hinterlässt in der Regel nicht mehr als eine sanfte Rötung und eine Empfindlichkeit der betroffenen Stellen. In schwereren Fällen kann er jedoch zu einer Blasenbildung auf der Haut führen, was auf eine Verbrennung zweiten Grades hinweist. Unter diesen Umständen sollten Sie zweifellos vermeiden, die Bläschen aufzureißen. Falls diese selbstständig platzen, wird empfohlen, sie mit einer milden Seife und Wasser zu reinigen, eine pflegende Creme aufzutragen und einen Verband locker anzulegen. Sonnenbrand kann zu Hitzeerschöpfung und Hitzschlag führen. Bei starken Beschwerden ist daher ein Arztbesuch empfehlenswert oder sogar notwendig.

Tipps, um Sonnenbrand vorzubeugen

Die beste Verteidigung ist eine gute Offensive: Versuchen Sie, eine Verbrennung möglichst zu vermeiden. Die effektivste Methode ist das regelmäßige Auftragen von Sonnencreme. Es ist außerdem sehr wichtig, weniger Zeit in der direkten Sonne zu verbringen und sich regelmäßig in den Schatten zu begeben. Wenn Sie sich längere Zeit im Freien aufhalten, tragen Sie entsprechende Kleidung. Sonnenbrillen dienen als Schutz für die Augen und eine geeignete Kopfbedeckung kann eine Verbrennung auf der Kopfhaut verhindern.

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