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Beschwerden drohen

Fruktoseintoleranz: Auf Light-Produkte besser verzichten

Bonn (dpa/tmn)

Wer sich wegen einer Unverträglichkeit fruktosearm ernährt, lässt besser nicht nur Obstsorten wie Äpfel, Birnen oder Trauben links liegen. Sondern auch Light-Produkte.

Von dpa

Viele Light-Produkte enthalten Fruktose oder Sorbit - und sind damit nicht für jeden geeignet. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Vom Fruchtjoghurt bis zum Müsli: Viele Light-Produkte sind mit Fruchtzucker gesüßt, weshalb sie sich für eine fruktosearme Ernährung nicht eignen. Darauf macht die Deutsche Haut- und Allergiehilfe aufmerksam.

Denn Fruchtzucker hat eine höhere Süßkraft als der normale Haushaltszucker. Deshalb setzt die Lebensmittelindustrie ihn bei Light-Produkten ein, um mit weniger Zucker mehr Süße zu erreichen.

Sorbit verstärkt die Beschwerden

Doch es gibt noch einen zweiten Grund, warum Light-Produkte bei einer Fruktoseintoleranz keine gute Wahl sind: der Zuckeraustauschstoff Sorbit.

Da er weniger Kalorien als Haushaltszucker enthält, steckt er ebenfalls in vielen Light-Produkten. Allerdings verstärken sich die Beschwerden einer Fructoseintoleranz - Durchfall und Bauchkrämpfe etwa - durch sorbithaltige Produkte, heißt es von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe.

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