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Vaginose

Mit grau-weißem Scheidenausfluss unbedingt zum Frauenarzt

Köln (dpa/tmn)

Viele Frauen bemerken eine bakterielle Infektion in der Scheide gar nicht. Gibt es aber Beschwerden, sollte eine Vaginose auf jeden Fall behandelt werden. Besonders für Schwangere ist das wichtig.

Von dpa

Symptome, die auf eine Scheideninfektion hindeuten, sollten Frauen abklären lassen. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

In der Scheide befinden sich immer Bakterien. Bei einer Vaginose allerdings verschiebt sich das Gleichgewicht.

Die Zahl der Milchsäurebakterien nimmt ab, andere Bakterien können sich stark vermehren, schreibt das Portal «Gesundheitsinformation.de». An einer bakteriellen Vaginose sind meist sogenannte Gardnerellen schuld.

Anzeichen für Vaginose

Typischstes Symptom ist ein dünnflüssiger, grau-weißer Scheidenausfluss, der auffällig «fischig» riecht und sich häufig nach dem Geschlechtsverkehr und während der Menstruation verstärkt. Auch Juckreiz kann auftreten sowie Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Mindestens jede zweite Vaginose verursacht allerdings keine Beschwerden. Oft heilt sie von selbst ab.

Mit entsprechenden Symptomen sollten Frauen auf jeden Fall zur Frauenärztin. Diese findet anhand eines Abstrichs schnell heraus, ob es sich um eine Vaginose handelt. Therapiert wird normalerweise mit Antibiotika in Tabletten-, Zäpfchen- oder Cremeform.

Schwangere sollten besonders wachsam sein

Vor allem für Schwangere ist eine Diagnose wichtig, da eine Scheideninfektion das Risiko für Komplikationen wie vorzeitige Wehen, Fehl- und Frühgeburten etwas erhöhen kann.

Generell kann eine Vaginose zu Scheidenentzündungen und in der Folge manchmal zu Infektionen von Gebärmutter und Eileiter führen. Auch das Risiko, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten anzustecken, steigt dem Portal zufolge.

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