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Ohrenstäbchen im Vergleich

«Öko-Test»: Wattestäbchen ohne Plastik mit guten Noten

Frankfurt/Main (dpa/tmn)

Wattestäbchen aus Plastik? Waren einmal. Als Folge des EU-Plastikverbots haben die Hersteller umgestellt - zum Beispiel auf Papier. In puncto Nachhaltigkeit ist aber noch Luft nach oben.

Von dpa

Wattestäbchen sind zur Reinigung der Ohrmuschel gedacht. Im Gehörgang haben sie nichts verloren, weil so Entzündungen entstehen können. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Wo noch vor einiger Zeit knallbunte Plastik-Wattestäbchen im Ladenregal lagen, sind nun Alternativen aus Bambus und Papier zu finden. Denn: Seit Sommer 2021 dürfen Unternehmen in der EU keine Einwegprodukte aus Plastik mehr produzieren - dazu zählen auch Wattestäbchen.

Laut der Zeitschrift «Öko-Test» überzeugen die Alternativen - zumindest mit Blick auf das Material und mögliche Schadstoffe (Ausgabe 5/2022). Von 25 getesteten Wattestäbchen schnitten 21 mit der Note sehr gut ab.

Die übrigen vier Produkte bewerteten die Öko-Tester als gut. Grund: Bei ihnen wurden halogenorganische Verbindungen nachgewiesen. Diese können Allergien auslösen und sich in der Umwelt anreichern.

Nur vier Produkte enthalten Recyclingpapier

Zudem bedauern die Öko-Tester, dass nur wenige Wattestäbchen Recyclingpapier enthalten.

Die Bio-Wattestäbchen der Marke «Ebelin Nature» sind die einzigen Produkte im Test, die komplett aus Recyclingpapier bestehen. Die Bio-Wattestäbchen der Marken «Elkos Face», «Bevola» und «Blackbird» kommen auf einen Recyclingpapier-Anteil von jeweils 30 Prozent.

Übrigens: Wattestäbchen sind für die Reinigung der Ohrmuschel gedacht und haben im Gehörgang nichts zu suchen. Das Reindrücken des Ohrenschmalzes kann zu Entzündungen führen oder gar zu einer Verletzung des Trommelfells.

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