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Schutz vor Corona - Atemschutzmasken im Vergleich

Mittlerweile gibt es die verschiedensten Arten von Masken auf dem Markt. Wir erklären Ihnen, welche davon wirklich sinnvoll sind.

Aschendorff Medien

Foto: Pexels.com

Durch die Corona Pandemie und die dadurch verbundene epidemiologische Notlage, hat sich der Alltag aller Menschen verändert. Die offensichtlichste Veränderung besteht dabei vermutlich im Gesicht: Durch das Tragen einer Maske in öffentlichen Bereichen, soll die ungehinderte Verbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Doch Maske ist nicht gleich Maske, es gibt viele verschiedene Modelle. Deshalb gehen wir nun im Folgenden den einzelnen Arten mal auf den Grund und schauen welche Maskentypen am sichersten und komfortabelsten sind.

Man unterscheidet drei Maskentypen

Grundsätzlich wird zwischen drei verschiedenen Maskentypen unterschieden, welche sich in ihrem Design, der Schutzwirkung und vielem mehr, deutlich unterscheiden.

Alltagsmasken bzw. Mund-Nasen-Bedeckungen

Alltagsmasken bestehen in der Regel aus Stoff und können in ihrem Aussehen sehr vielseitig sein. In der Regel werden sie selbst, aus im Handel verfügbaren Stoff, genäht. Für diese Mund-Nasen-Bedeckung gelten keine Anforderungen, da sie nicht zur Kategorie der Medizinprodukte gehören. Allerdings sollten Sie bei der Fertigung darauf achten, dass Mund und Nase komplett durch die Maske bedeckt werden und die Ränder möglichst nah am Gesicht anliegen.

Worauf muss man bei den Alltagsmasken achten?

Beachten Sie, dass Sie diese Art der Masken nur für den privaten Gebrauch nutzen sollten. Zudem sollte auch beim Tragen der Maske weiterhin ein Abstand von 1,50 Meter zur anderen Person eingehalten werden. Die Maske sollte möglichst eng anliegen, sodass wenig Luft an der Maske vorbei eingeatmet wird. Probieren Sie am besten verschiedene Maskenformen aus, bis eine passende gefunden wurde.

Beachten Sie jedoch trotzdem, dass Sie auch weiterhin genügend Luft zum normalen Atmen erhalten und dieses nicht eingeschränkt wird. Eine genutzte und feuchte Maske sollte gewechselt und intensiv gewaschen werden. Reinigen Sie die Maske bei mindestens 60 Grad, ideal sind sogar 95 Grad.

Medizinische Gesichtsmasken

Die medizinischen Gesichtsmasken, auch OP-Masken genannt, sind Einmalprodukte, die in der Regel in Arztpraxen oder einer Klinik verwendet werden. Sie sind in mehreren Schichten aufgebaut und bestehen aus speziellen Kunststoffen. Das Design ist dabei immer relativ ähnlich, es besteht aus einer rechteckigen Form mit Falten, sodass sich die Maske ideal dem eigenen Gesicht anpassen kann.

Die Masken besitzen Schlaufen für die Ohren, sowie einen Nasenbügel, welcher in der Regel aus Draht ist, sodass die Maske eng an der Nase anliegt und keine Luft eindringen kann. Für jüngere Träger empfehlen sich medizinische Kinder-Einwegmasken, denn diese brauchen schließlich in der Regel kleinere Modelle, damit die Maske möglichst eng anliegt.

Worauf muss man bei den medizinischen Gesichtsmasken achten?

Die Maske sollte immer gut an Wangen, Nase und Mund anliegen. Wenn Sie die Ohrschlaufen in ihrer Länge anpassen, kann die Maske noch dichter am Gesicht liegen. Ist die Maske über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt worden, sollte sie abgenommen und entsorgt werden. Eine Wiederverwendung ist nicht vorgesehen.

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Masken)

Die sogenannten FFP-Masken waren ursprünglich zum Arbeitsschutz gedacht und wurden als Staubschutzmaske entwickelt. Optisch erinnern Sie an einen Kaffeefilter, durch diese Kuppelform sitzen die FFP-Masken perfekt über Mund und Nase, sodass Fremdkörper nicht eindringen können. Im Vergleich zu den zwei oben genannten Maskenarten, schützt eine FFP Maske nicht nur umstehende Personen, sondern auch den Träger selbst.

Was muss man beim Tragen einer FFP-Maske beachten?

Auch bei dieser Art der Maske sollten sie wieder darauf achten, dass sie möglichst eng an Mund, Nase und Wangen anliegt. Luft von außen sollte kaum eindringen können, trotzdem sollte das normale Atmen möglichst wenig behindert werden. Auch FFP-Masken sollten nach längerem Tragen abgenommen und gewechselt werden. Die Masken werden gerne häufiger verwendet, allerdings sind sie vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen und sollten daher nach der Verwendung entsorgt werden.

Wie sicher sind Gesichtsvisiere?

Gesichtsvisiere gehören, genau wie FFP-Masken, zur persönlichen Schutzausrüstung und sind keine Medizinprodukte. Sie dienen insbesondere dem Schutz gegen Spritzer und Tropfen. Allerdings sind Gesichtsvisiere vor allem als Augen und Gesichtsschutz ausgelegt und nicht als Atemschutz. Die eingeatmete Luft wird nicht gefiltert. Gesichtsvisiere können daher nicht mit anderen Masken verglichen werden und deren Funktion auch nicht ersetzen. Sie dienen lediglich als zusätzlicher Schutz der Augen und des Gesichts, vor Spritzern oder Tropfen.

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