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Gefahren vermeiden

So können sich Schwangere vor Thrombose schützen

Oberhausen (dpa/tmn)

Die Gefahr von Blutgerinnseln in den Venen ist für Schwangere und frisch gebackene Mütter besonders hoch. Ein Gynäkologe verrät, wie sie ihr Thromboserisiko senken können.

Von dpa

Die Gefahr von Blutgerinnseln in den Venen ist für Schwangere und frisch gebackene Mütter besonders hoch. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Schwangere Frauen sollten auf ausreichend Bewegung achten. So lasse sich nämlich eine Thrombose vorbeugen, so der Gynäkologe Muneer Mansour vom Ameos Klinikum St. Clemens in Oberhausen.

Denn die Thrombosegefahr unter Schwangeren ist sechsmal so hoch wie bei anderen Frauen. Auch Wöchnerinnen stünden in den ersten sechs Wochen unter einem erhöhten Risiko, deshalb gilt diese Empfehlung auch für sie.

Ein Enzym ist der Grund

Der Grund: Während der Schwangerschaft und in der Zeit danach produziert der Körper mehr Thrombin, ein Enzym zur Blutgerinnung. «Was zum Verschluss einer Wunde enorm wichtig ist, ist als Gerinnsel innerhalb einer Vene jedoch lebensgefährlich», so Mansour. Denn dann droht eine Verklumpung, die ein Blutgefäß verstopfen kann.

Leichter Sport kann das aber vermeiden. «Die beste Bewegung findet im Wasser statt», so Muneer Mansour. Der Wasserdruck wirke wie eine leichte Kompression der Venen. Auch spezielles Yoga für werdende Mütter, Walking und Tanzen wirken vorbeugend.

Ausruhen in der richtigen Position

Geht es mal nicht so sportlich zu und stattdessen lieber auf das Sofa, empfiehlt der Arzt, sich auf die linke Körperseite zu legen: «So entlasten Sie die große Hohlvene». Legt man die Beine hoch, dann am besten im 90-Grad-Winkel. Ebenfalls wichtig, um das Thromboserisiko zu senken: Viel Wasser trinken.

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