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Sonderveröffentlichung

Hochwertige Kosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen

Kosmetik gibt es in Hülle und Fülle – ob zum Eincremen, Pflegen oder Waschen. Ziel dabei ist es immer, die Haut schöner und gesünder zu machen. Großer Beliebtheit erfreut sich heutzutage sogenannte Naturkosmetik. Bei dieser ist der Name Programm, denn die Inhaltsstoffe bestehen fast nur oder sogar ausschließlich aus natürlichen Stoffen.

von Aschendorff Medien

Foto: Pixabay.com

In diesem Ratgeber beschäftigen wir uns mit der Wirkungsweise von natürlicher Kosmetik und untersuchen besonders beliebte Produkte – für alle, die ihrer Haut etwas Gutes tun möchten und noch nicht wissen, wie das am besten funktioniert.

Was ist Naturkosmetik?

Da es sich bei dem Wort „Naturkosmetik“ um keinen geschützten Begriff handelt, ist es nicht so einfach, in Geschäften die richtigen Produkte zu finden. Als erster Anhaltspunkt können Siegel dienen, welche sich in der Regel auf den Verpackungen befinden. Dahinter stehen Verbände und Hersteller, die Kriterien für Naturkosmetik aufstellen.

Wertvolle Naturkosmetik kann man unter anderem auf Warenpoint.de finden.

Die verschiedenen Siegel

Die meisten Siegel verbindet, dass sie nur dann vergeben werden, wenn ein Kosmetikprodukt ohne Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis, Silikone, synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie organische Lichtschutzfilter auskommt. Stattdessen sollen pflanzliche, mineralische und tierische Naturstoffe verwendet werden. Diese dürfen darüber hinaus nicht chemisch verändert sein – eine minimale Modifizierung ist akzeptabel.

Zu Herstellung und Verarbeitung werden ebenfalls häufig Vorgaben gemacht, wenn ein bestimmtes Siegel vergeben werden soll. So dürfen eingesetzte Rohstoffe sowie fertige Produkte etwa nicht mithilfe ionisierter Strahlung sterilisiert (entkeimt) werden. Ebenfalls verboten sind gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe.

Dies sind die bekanntesten Siegel:

●     NaTrue: Seit 2008 vergebenes Label, welches von einem internationalen Herstellerverband stammt. Es zertifiziert einzelne Rohstoffe, aber auch fertige Produkte. Seit dem Jahr 2021 erfolgt die Einteilung in zwei Stufen: „Naturkosmetik“ und „Biokosmetik“. Die Anforderungen an Letztere sind strenger.

●     BDIH-Kontrollierte Natur-Kosmetik/Cosmos: Der deutsche Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel zeichnet Naturkosmetik aus, die dem Cosmos-Standard entsprechen. Dabei handelt es sich um einen seit 2017 geltenden Kriterienkatalog.

●     Ecocert/Cosmos: Diese Kontroll- und Zertifizierungsstelle wurde 1991 in Frankreich gegründet. Seit 2002 ist sie ebenfalls im Kosmetikbereich aktiv. Sie gehört – zusammen mit der BDIH – zu den Gründungsmitgliedern des Cosmos-Standards. Das bedeutet, dass ausschließlich Produkte über dieses Label verfügen, welche den internationalen Kriterien entsprechen, welche auch vom BDIH berücksichtigt werden.

Liste der Inhaltsstoffe

Doch auch, wenn Kosmetikprodukte nicht über eines der oben genannten Siegel verfügen, kann es sich um Naturkosmetik handeln. Um das zu erkennen, ist ein gründlicher Blick in die Liste der Inhaltsstoffe nötig. Diese müssen immer auf der Verpackung eines kosmetischen Produktes angegeben werden. Geordnet sind sie nach Konzentration, wobei der Inhaltsstoff mit der höchsten ganz oben steht. Rohstoffe aus kontrolliertem biologischem Anbau oder aus zertifizierter Wildsammlung werden oft mit einem Sternchen und einer Legende angegeben.

Was sind natürliche Inhaltsstoffe?

Die Palette der verwendbaren natürlichen Inhaltsstoffe in Naturkosmetik ist sehr groß. Je nachdem, was mit einem natürlichen Kosmetikprodukt bewirkt werden soll, kommen ganz unterschiedliche Stoffe zum Einsatz:

●     ätherische Öle

●     Lorbeer

●     Kamille

●     Teebaumöl

●     Mandelmilch

●     Aloe vera

Naturkosmetik kann somit wunderbar in die tägliche Hautpflege-Routine integriert werden.

Foto: muensterschezeitung.de

Wer sichergehen möchte, dass es sich bei den verwendeten Wirkstoffen ausschließlich um natürliche handelt, kann auch ein Kosmetikstudio besuchen und dort um eine Behandlung mit solchen bitten.

Inhaltsstoffe aus dem Meer

Eine besondere Bedeutung bei der Herstellung von natürlichen Kosmetikprodukten haben Inhaltsstoffe, die dem Meer entspringen. Die im Meerwasser enthaltenen Mineralsalze und Spurenelemente sind aufgrund ihrer regenerierenden und zellerneuernden Eigenschaften sehr beliebt und finden sich in zahlreicher hochwertiger Naturkosmetik wieder. Darüber hinaus sind die Wirkstoffe aus dem Meer wasserlöslich und können dadurch sehr einfach in die Haut einziehen.

Auch für Menschen mit Allergien oder sensibler Haut eignet sich Naturkosmetik mit Inhaltsstoffen aus dem Meer. Die Wirkstoffe sind frei von Mineralölen und chemischen Farbstoffen, welche oft als Ursachen für gereizte Haut infrage kommen. Außerdem sind sie pH-hautneutral.

Wenn es um Inhaltsstoffe für Kosmetika geht, spielen aber nicht nur die wohltuenden Salze eine Rolle. Zur Herstellung kommen noch andere Stoffe aus dem Meer zum Einsatz.

Algen – gegen trockene Haut

Algen enthalten wertvolle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, welche sie dem Meerwasser entnehmen. Die Algen weisen die höchste Nährstoffdichte unter den Pflanzen auf, da sie in der Lage sind, Feuchtigkeit besonders gut zu speichern. In Kosmetik tragen sie zur Zellerneuerung der Haut bei und straffen diese. Dadurch erscheint die Haut länger jung und bleibt geschmeidig. Algen finden Anwendung in Cremes, Masken und Badezusätzen.

Perlen – für eine schnelle Regeneration

Der Extrakt aus Perlen beinhaltet sehr viele wertvolle Meeresmineralien. Dazu gehören Spurenelemente wie Selen, Lithium, Zink, Eisen und Magnesium. Auch Aminosäuren kommen darin vor. Durch diese Stoffe wirkt aus Perlen hergestellte Kosmetik feuchtigkeitsspendend. Überdies soll sie zur Regeneration, Beruhigung, Glättung und einer guten Ausstrahlung der Haut beitragen.

Schlick – zur porentiefen Reinigung

Als Schlick wird Meeresschlamm bezeichnet, der aus dem Watt stammt. Wie das Meersalz enthält auch er zahlreiche wertvolle Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren. Er wirkt dadurch nicht nur entzündungshemmend, sondern spendet der Haut auch wertvolle Feuchtigkeit und hat eine durchblutungsfördernde Wirkung.

Auch bei Problemen mit der Haut ist Schlick geeignet. Er hilft sowohl gegen Pickel und andere Unreinheiten als auch bei extrem trockener Haut. Verwendet wird Schlick vor allem in Cremes und Peelings. Darin kann er die Haut porentief reinigen und sie von abgestorbenen Hautschuppen sowie Talg und Schadstoffen befreien.

Meersalz – ein wahrer Alleskönner

Viele Menschen machen die Entdeckung, dass ihre Haut nach einem Bad im Meer spürbar glatter ist. Grund dafür ist das Meersalz, welches die Haut mit wertvollen Wirkstoffen versorgt. Diese lindern gereizte Haut, wodurch Ekzeme, Schuppenflechte, Pickel und quälender Juckreiz schnell nachlassen. Gleichzeitig wirkt Meersalz durchblutungsanregend, hat eine hautstraffende Wirkung und verhilft beim Ausschwemmen von Wassereinlagerungen. Beliebt sind Peelings aus Meersalz, Badezusätze und Lotionen.

Kaviar – die kleinen Fischeier mit großer Wirkung

Fischeier schmecken nicht nur gut – durch ihre wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren hemmen sie Entzündungen der Haut und bekämpfen Unreinheiten wie Pickel und Mitesser. Häufig wird Kaviar in Verbindung mit Anti-Aging-Mitteln gebracht. Zum Einsatz kommen dazu kaviarhaltige Cremes.

Fazit – Naturkosmetik für gesunde Haut

Natürliche Kosmetik gilt als besonders hautschonend und kann, was die Wirksamkeit betrifft, problemlos mit konventioneller Kosmetik mithalten. Als Inhaltsstoffe sind neben ätherischen Ölen, Kamille und Lorbeer sowie Algen, Salze und Schlick aus dem Meer beliebt. Letztere helfen dabei, die Haut von störenden Unreinheiten zu befreien und verleihen Feuchtigkeit.

Um hochwertige Kosmetikprodukte zu erkennen, sollte man auf bestimmte Siegel achten. Sind diese nicht auf der Verpackung vorhanden, bedeutet das nicht automatisch, dass es sich um keine Naturkosmetik handelt. In diesem Fall lohnt ein Blick in die Liste der Inhaltsstoffe, die immer angegeben sein müssen.

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