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Büroausstattung im Home-Office

Spätestens seit dem Beginn der Corona-Pandemie erlebt die Arbeit im Home-Office einen regelrechten Boom.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Wie aus einem Bericht von ZDF heute hervorgeht, arbeiten zeitweise bis zu 64 Prozent der Arbeitnehmer entweder teilweise oder vollständig aus dem Home-Office. Dennoch bringt die Arbeit, die vielen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht, auch Schattenseiten mit sich: Viele Beschäftigte klagen über gesundheitliche Beschwerden wie Rückenschmerzen, da sie keinen ergonomischen Arbeitsplatz haben. Damit eine produktive Arbeit in den eigenen vier Wänden dauerhaft ohne gesundheitliche Komplikationen möglich ist, kommt es folglich auf die richtige “Büroausstattung” an. Der nachfolgende Beitrag zeigt, was für Arbeitnehmer und -geber in dieser Hinsicht wichtig ist.

Wie eine empfehlenswerte Mindestausstattung im Home-Office aussieht

Damit das produktive Arbeiten im Home-Office gelingt, sollten unterschiedliche Komponenten vorhanden sein. Dazu gehört einerseits das technische Equipment, andererseits das Mobiliar sowie persönliche Gegenstände. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber in der Pflicht, die geeigneten technischen Geräte bereitzustellen, damit der Arbeitnehmer seine Leistung (vollständig) im Home-Office erbringen kann. Da die Corona-Krise wiederum nicht als “klassisches Home-Office” gewertet wird und etliche der Beschäftigten lediglich temporär im Home-Office arbeiten, müssen sie für die Einrichtung oftmals selbst aufkommen. Ist dies der Fall, so lohnt es sich, in eine hochwertige Ausstattung zu investieren und sich somit langfristig einen produktiven Arbeitsplatz im eigenen Zuhause einzurichten. Für eine gelegentliche, vereinzelte Tätigkeit im Home-Office sollten sich Beschäftigte beispielsweise eine minimalistische Einrichtung zulegen:

  • Ein minimalistischer Schreibtisch sollte mindestens 80 x 60 Zentimeter breit sein und ausreichend Arbeitsfläche bieten. Er kann, muss aber nicht höhenverstellbar sein. In jedem Fall sollte der Tisch hoch genug sein, sodass die Arme mühelos bequem auf der Platte aufliegen können.
  • Ebenso wichtig wie ein Schreibtisch ist ein ergonomischer Bürostuhl, der ausreichend Sitzkomfort bietet. Schon vom ersten Tag an sollten sich Beschäftigte nach einem solchen Stuhl umschauen, um einem dauerhaften Haltungsschaden infolge einer falschen Sitzhaltung vorzubeugen. Eine Alternative zum klassischen Konferenzstuhl ist ein Bürodrehstuhl mit Rollen, der sich flexibel hin- und herbewegen lässt. Für Arbeitnehmer, die während ihrer Tätigkeit “sportlich” aktiv sein möchten, empfiehlt sich ein Sitzball. Dieser nützliche Gegenstand spannt die Rückenmuskulatur aktiv an, sodass sich die Haltung im Sitzen merklich verbessert. Da solch ein Sitzball mit der Zeit anstrengend wird, sollte er idealerweise ergänzend bzw. abwechselnd zu anderen Sitzmöglichkeiten zum Einsatz kommen.
  • Um im Home-Office bestens ausgerüstet zu sein, darf die technische Ausstattung nicht fehlen. Darin inbegriffen sind beispielsweise ein Computer, ein Drucker mitsamt Druckerpatronen , Tastatur und Maus sowie ein oder zwei Monitore. Diese sollten idealerweise auf einem Monitorständer stehen, um eine angenehme Arbeitshöhe zu gewährleisten und die Kopfhaltung zu verbessern. Um ruhig und konzentriert arbeiten zu können, sollten außerdem qualitativ hochwertige Kopfhörer und ein W-LAN-Router vorhanden sein.
  • Um sich im Home-Office wohlzufühlen, bedarf es persönlicher Gegenstände, die den Arbeitsplatz verschönern. Dies kann beispielsweise ein Familienfoto oder auch die persönliche Lieblingstasse sein.
  • Spätestens mit Einbruch der Dämmerung sollte der heimische Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet sein. Dafür sollten Beschäftigte im Home-Office Schreibtischlampen installieren. Insbesondere im Winter sind auch Tageslichtlampen empfehlenswert, da sie dunkle Räume aufhellen und das natürliche Tageslicht simulieren. Auch konventionelle Glühlampen eignen sich am Arbeitsplatz, solange sie nicht zu grell sind und die Augen nicht zu sehr reizen.
  • Auch im (weitestgehend) papierlosen Büro sollte die Organisation nicht zu kurz kommen. Um im Home-Office den Überblick zu behalten, helfen beispielsweise schön gestaltete Notizbücher oder Wand- und Tischkalender, die wichtige Termine sofort in den Fokus rücken.
  • Selbstverständlich kommt es auch auf das “Drumherum” an. Damit beispielsweise die Zusammenarbeit in virtuellen Teams gelingt, muss jeder einzelne Teilnehmer hoch konzentriert arbeiten. Dies gelingt aber nur, wenn ein Beschäftigter auch im Home-Office für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt. Essen und Trinken gehört zu einem gesunden Arbeitstag dazu, damit der Kreislauf stabil bleibt und die Konzentrationsfähigkeit nicht verloren geht. Ferner sollte auch ausreichend Frischluft vorhanden sein, sodass das Arbeitszimmer regelmäßig gelüftet werden sollte. Zusätzlich dazu wirken grüne Pflanzen wahre Wunder, da sie die Raumluft reinigen und zugleich zu einem friedlichen Ambiente beitragen.
  • Ein weiteres Ausstattungsmerkmal für das Home-Office-Büro ist die passende Kleidung. Sie ist wichtig, damit man trotz Arbeit in den eigenen vier Wänden wirklich im Arbeitsalltag “ankommt”. Anstelle des gemütlichen Pyjamas sollten Angestellte folglich bequeme, aber arbeitstaugliche Kleidung tragen. Als geeignet erweisen sich beispielsweise bequeme Chino-Hosen, Anzugs- oder Jeanshosen sowie Blusen, Hemden und schlichte T-Shirts.

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