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Sonderveröffentlichung

Das sind die Techniktrends 2022

Technik 2022 – mehr Rechenleistung, smartere Geräte, mehr Daten und KI. Wohin gehen die Trends konkret und was bedeutet das für den Alltag?

von Aschendorff Medien

Foto: Unspash.com

Techniktrends 2022: Wohin geht die Reise?

Am Jahresanfang geben sogenannte Futuristen sowie Technikexperten und -expertinnen erfahrungsgemäß eine Prognose ab, welche technischen Neuentwicklungen im laufenden Jahr eine besonders wichtige Rolle spielen werden. Anfang 2022 sahen die fünf wichtigsten Trends so aus:

Foto: münsterschezeitung.de

Wir befinden uns im letzten Quartal 2022 – wie sieht es jetzt aus? Welche Techniktrends haben sich bewahrheitet, was ist tatsächlich passiert? Und vor allem: Wie geht es in Sachen Technik weiter? Die Technik-Reviews von Techwatch.de geben einen Eindruck davon.

Techwatch.de testet Technik selbst – in allen Bereichen

KI, Datenverfügbarkeit, Quanteninformatik, smarte Geräte und mehr Rechenleistung – das ist in erster Linie für Unternehmen interessant, oder doch nicht? Die zahlreichen Tests und Technik-Reviews der Seite Techwatch.de zeigen, dass sich die großen Entwicklungen zunehmend auch im privaten Bereich finden lassen. Hier geht es zwar auch um Büro und Netzwerk, aber viele Reviews befassen sich mit weniger berufsbezogenen Produkten. Audio und Video, Unterhaltungselektronik und Saugroboter sind ganz große Themen. Und genau hier lässt sich exemplarisch beobachten, wie sich die Trends 2022 auch in den Geräten für die private Nutzung zeigen.

Stichwort smarte Geräte: Von Lichtschaltern über Rollladenkontrollen und Thermostaten bis zu Saugrobotern werden die Geräte immer intelligenter. Haushaltsgeräte sind heute oft miteinander vernetzt und können per App gesteuert werden. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Überflüssig wird der Mensch deshalb aber noch lange nicht. Denn die smarten Geräte erfordern immer noch jemanden, der sie programmiert, einstellt und steuert. Die vollständige Automatisation des Haushalts ist also in weiter Ferne. Viel wichtiger ist derzeit die intuitive Bedienbarkeit, und auch damit tun sich viele Hersteller noch etwas schwer.

Interaktion zwischen Mensch und Roboter: KI und maschinelles Lernen im Haushalt bei Techwatch.de

Schon bei der CES (Consumer Electronics Show) im Januar 2022 wurden in Los Angeles die neuen Produkte diverser Hersteller vorgestellt. Saug- und Wischroboter für den Haushalt waren zwar nicht die einzigen Ausstellungsstücke, und ganz neu sind sie auch nicht. Aber trotzdem sind die kleinen, intelligenten Helfer zum Saugen und Wischen wieder dabei gewesen. Der T9 AIVI von Ecovacs gilt derzeit als eines der besten Modelle. Aber auch dieses Gerät ist noch nicht komplett autonom.

Dass die intelligenten Helfer für die wirklich lästigen Aufgaben im Haushalt immer weniger menschliche Hilfe benötigen, zeigt sich beim Deebot X1 Omni von Ecovacs, der für den April 2022 angekündigt wurde. Revolutionär: Dieser Saugroboter entleert seinen Staubbehälter selbstständig und füllt auch den Wassertank selbstständig nach. Sogar der integrierte Wischmopp wird ohne menschliche Hilfe gereinigt.

Roborock hat mit dem S7 MaxV Ultra auch ein Modell mit Selbstreinigung geschaffen. Damit ist klar, in welche Richtung smarte Haustechnik geht. Amazon geht dagegen einen anderen Weg: Der Roboter Astro wurde schon Ende 2021 vorgestellt und putzt nicht. Der Roboter sieht niedlich aus und kann alles, was Alexa kann, plus Display. Er soll die Wohnung überwachen und für Infotainment sorgen. Wann das Modell in Deutschland erhältlich sein wird, ist allerdings noch nicht klar.

Mobilität in städtischen Gebieten – Trend bei Techwatch.de deutlich sichtbar

Wenn das Schlagwort Urban Mobility fällt, geht es um die Mobilität in städtischen Gebieten. Während Politiker und Stadtplaner/-innen sich damit beschäftigen, wie sie die immer größeren Menschenmengen in den Städten sinnvoll leiten, befassen sich Firmen mit Fortbewegungskonzepten. E-Kleinwagen sind eine Möglichkeit. Die Industrie beschäftigt sich aber auch zunehmend mit autonomem und vernetztem Fahren inklusive Sharing-Optionen.

Beispiel Citroën: Autonom fahrende Unterbauten, die sogenannten Citroën Skates, können je nach Bedarf mit unterschiedlichen Aufsätzen versehen werden. Das Citroën Autonomous Mobility Vision Concept wurde auf der CES vorgestellt. Die autonomen Unterbauten könnten etwa Sightseeing-Kutschen in den Städten stellen.

Ein weiterer ernst zu nehmender Trend sind E-Bikes. Die immer noch steigende Nachfrage bei immer mehr unterschiedlichen Modellen zeigt, wie viel Potenzial die Räder insbesondere im Rahmen der innerstädtischen Mobilität haben. Die Tendenz geht 2022 in Richtung schneller Stadtverkehr. Da passt das neue Modell von Van Moof hervorragend: Es ist sehr schnell und spricht diejenigen an, die auch größere Strecken in den Städten schnell bewältigen möchten. Mit den mobilen Lösungen selbst befasst sich Techwatch.de zwar nicht, wohl aber mit Smartphones, Tablets und Applikationen, die für die Nutzung und Steuerung vieler dieser Angebote nötig sind.

Techwatch.de bespricht auch Klapphandys

Zugegeben: Von einem Klapphandy spricht heute (fast) niemand mehr. Die faltbaren Smartphones werden in der Regel als Foldables bezeichnet. Sie sind weitaus ansprechender als ihre Vorgänger aus den 1990er- und 2000er-Jahren und können selbstverständlich viel mehr. Samsung stellte im August 2021 schon das Galaxy Z Fold 3 vor. 2022 brachte Samsung dann das Galaxy Z Flip 4 und das Galaxy Z Fold 4 heraus. Samsung rechnet fest damit, dass der Markt für Foldables weiter wächst. Analysen scheinen das bislang zu bestätigen. Ob es allerdings ein Galaxy Z Fold 5 geben wird, ist noch nicht sicher.

Da aber auch andere Hersteller weiterhin Foldables auf den Markt bringen (Motorola, Oppo, Huawei beispielsweise), setzt sich der Trend zumindest aus Sicht der Hersteller vermutlich fort. Die Geräte sind mit 1.000 bis 2.000 Euro pro Foldable allerdings kostspielig. Die klassischen Foldables mit ihrem länglichen Handybildschirm teilen sich den Markt inzwischen mit den größeren Geräten, die wie ein Buch aufgeklappt werden und mit ihrem dann doppelt so großen Display fast schon Tablet-PCs sind.

Gute Auswahl auf Techwatch.de – aber kein Anspruch auf Vollständigkeit

Die Technik entwickelt sich auf allen Gebieten rasant weiter, sodass auch Techwatch.de nicht alle Trends besprechen kann. Quantencomputer sind kaum ein Thema, denn dieses Gebiet ist für den privaten Gebrauch einfach noch in weiter Ferne. Auch Datafizierung, Blockchain-Technologien und mehr sind im privaten Bereich noch eher Nischenthemen. Dass NTFs, AR und VR eine immer größere Rolle spielen, zeichnet sich jedoch ebenfalls ab.

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