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Technik

Deshalb werden mobile Klimaanlagen immer beliebter – worauf man achten sollte.

Klimageräte gehören auch in Deutschland schon fast zum Standard. Wie sie energieeffizient bei der Temperaturregelung helfen und so einen gefährlichen Hitzestau verhindern können:

Aschendorff Medien

Foto: Pexels.com

Mit der Klimaanlage im Kampf gegen die Temperaturen

Noch vor ein paar Jahrzehnten galt eine Klimaanlage als Luxusgut, als etwas, das in unseren Breitengraden nicht wirklich nötig ist. Die paar wirklich heißen Tage im Sommer könne man ja auch ohne teuren Stromfresser überstehen. Zudem bemängeln Kritiker, dass von den Geräten aufgrund des ständigen Wechsels zwischen heißen Außen- und sehr kühlen Innentemperaturen eine erhöhte Erkältungsgefahr ausgehe.

Schon vor Jahren wurde es zum Standard, Autos mit Klimaanlagen auszurüsten. Die Erfahrung zeigt, dass bei moderatem Betrieb weder die Gesundheit noch der Geldbeutel leiden müssen. Dies und die immer heißer werdenden Sommer mögen Gründe dafür sein, warum es immer beliebter wird, eine mobile Klimaanlage zum Nachrüsten in die eigene Wohnung zu integrieren.

Hitzestau vermeiden

Eine mobile Klimaanlage pustet nicht nur ständig kühle Luft in den Innenraum, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass die Luft in einem Zimmer permanent umgewälzt wird. So kann man einen Hitzestau erfolgreich vermeiden. Gerade in Dachwohnungen oder in Häusern mit Südlage sorgt nämlich genau diese Gefahr häufig für Probleme.

Hitze und stehende Luft können dafür sorgen, dass man Kreislaufbeschwerden bekommt. Zudem leidet man bei heißen Innentemperaturen oft darunter, dass man nicht so leistungsfähig oder konzentriert ist wie gewohnt. Dies liegt einfach daran, dass die Temperaturen in Innenräumen häufig so hoch oder sogar noch höher als die Außentemperaturen werden, was den Organismus vor sehr große Herausforderungen stellt.

Es ist wichtig, dass man sich regelmäßig abkühlen kann, denn übertriebene Hitze kann den Körper nachhaltig schädigen. Vor allem Babys und Kleinkinder, die ihre Temperatur noch nicht selbstständig regulieren können, sind bei einer Hitzewelle dem Risiko eines Hitzestaus ausgesetzt. Dieser kann zu schlechtem Schlaf oder gar zum Tod führen, weshalb vor allem Eltern in Dachgeschosswohnungen immer wieder nach einer Lösung für die Hitzeproblematik im Schlafzimmer suchen.

Klimageräte – schnell und günstig

Während in heißeren Gefilden meist schon beim Neubau ein System an Klimaanlagen im gesamten Haus integriert wird, steht man beim Altbau oft vor der Frage, wie man ein Klimagerät in Betrieb nehmen kann.

Moderne Hersteller bieten deshalb auch mobile Klimaanlagen an, die man problemlos in der Wohnung nachrüsten kann. Diese Modelle beginnen bei Preisen, die erschwinglich sind, und überzeugen dennoch durch optimale Leistung. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, für wie viele Quadratmeter ein spezielles Gerät ausgelegt ist, damit der Effekt auch spürbar wird. Zudem braucht die Anlage weniger Strom, wenn sie nicht auf Hochtouren laufen muss, um die gewünschte Zieltemperatur zu erreichen.

Eine Klimaanlage für Zuhause lässt sich meist genau den Anforderungen anpassen, welche die Wohnung stellt. So gibt es beispielsweise ein Gerät für die Montage außen am Fenster, aber auch Geräte, die im Innenraum stehen oder hängen können. Ein Klimagerät ohne Abluftschlauch kühlt die Wohnung ähnlich wie ein Ventilator ab, tut sich aber schwerer dabei, die Luft umzuwälzen. Generell bieten sehr viele Modelle mobiler Klimaanlagen ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis und überzeugen durch hohe Qualität, geringe Lautstärke und ein perfektes Kühlergebnis.

Energieverbrauch von Klimaanlagen

Ähnlich wie auch Elektroheizungen müssen Klimageräte schwer arbeiten, um ein überhitztes Zimmer wieder auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Viele Menschen schalten aus diesem Grund ihre Anlage manuell, per Zeitschaltuhr oder über die Smart Home Steuerung ab. Doch gerade das Hochfahren nach einer längeren Pause lässt das Gerät schwer arbeiten. Es empfiehlt sich also nicht immer, das Gerät abzuschalten, wenn man die Wohnung verlässt. Läuft die Klimaanlage durchgehend, bleibt stets eine gute Temperatur vorhanden und man setzt sich nicht der Gefahr aus, in der überhitzten Wohnung darauf zu warten, dass das Gerät wieder herunterkühlt.

Moderne Geräte verfügen mittlerweile über Energieklasse A oder besser und stellen somit keine Stromfresser dar, dennoch können die Stromkosten für ein mobiles Klimagerät aber ins Gewicht fallen. Hier gilt es, Kosten und Nutzen abzuwägen.

Klimaanlage: Luxus oder Standard

Im Auto gehört sie schon zum Standard und auch in Privathaushalten geht der Trend bei mobilen Klimageräten immer mehr in Richtung Standard. Sie lassen sich gezielt in den Räumen montieren, wo die Hitze extrem ist oder wo man schläft – so findet jeder die perfekte Lösung.

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