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Energieverbrauch Geschirrspüler: Die größten Fehler

Die Spülmaschine ist eine der besten Erfindungen für den Haushalt. Fast 80 % der Deutschen spülen ihr Geschirr nicht per Hand, sondern vertrauen auf den Geschirrspüler. Kein Wunder - sorgt er doch für eine enorme Zeitersparnis und sauberes Geschirr im Handumdrehen. Allerdings gibt es bei der Bedienung der praktischen Haushaltshilfe einiges zu beachten, wenn man Wasser und Energie sparen möchte.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Ineffizientes Gerät

Wer sich eine neue Spülmaschine anschafft, sollte vorab unbedingt gut recherchieren. Zu empfehlen sind Geräte, die gut für die Umwelt sind. Denn so kann Strom und damit bares Geld gespart werden. Auch bezüglich Wasserverbrauch gibt es besonders sparsame Geräte. Mehr als neun Liter pro Spülgang sollte die Spülmaschine nicht verbrauchen. Zudem kann es in manchen Fällen Sinn machen, die Maschine direkt an die Warmwasserversorgung anzuschließen.

Falscher Aufstellungsort

Wenn der Geschirrspüler im Betrieb ist, heizt er das Spülwasser auf und gibt daher viel Wärme ab. Es ist daher empfehlenswert, die Spülmaschine in der Küche nicht direkt neben dem Kühlschrank zu platzieren. Denn die Wärme des Geschirrspülers sorgt dafür, dass der Kühlschrank wesentlich mehr Energie braucht, um zu kühlen, bzw. die Energie niedrig zu halten. Der Geschirrspüler darf jedoch neben dem Herd aufgestellt werden.

Zu hohe Temperatur

Viele Menschen sind unsicher, welches Spülmaschinen Programm sie nutzen sollen und schalten daher das Auto-Programm ein. Zugegeben, mit dem Auto-Programm kann man nichts falsch machen, allerdings ist es für den Wasser- und Energieverbrauch eher kontraproduktiv. Das Problem: bei den kürzeren Programmen setzt der Geschirrspüler auf hohe Temperaturen, um das Geschirr in kurzer Zeit sauber zu bekommen. Das Eco-Programm hingegen dauert zwar länger, kommt im Gegenzug jedoch mit wesentlich weniger Strom und Wasser aus. Eine hohe Temperatur ist daher nur bei sehr stark verschmutztem Geschirr sinnvoll.

Einschalten – halb voll

Den Geschirrspüler halb voll einzuschalten ist weder effizient noch sparsam. Denn grundsätzlich gilt für die Spülmaschine genau dasselbe, wie für die Waschmaschine: Beide sollten nur dann eingeschaltet werden, wenn sie gut gefüllt sind. In Zeiten der Energiekrise und Inflation ist diese Regel besonders wichtig. Denn halb gefüllte Maschinen verschwenden nicht nur unnötig Wasser und Spülmittel, sondern auch Energie.

Vorspülen

Viele Menschen spülen verschmutztes Geschirr vor, bevor es in die Spülmaschine kommt. Doch das ist nicht notwendig, denn moderne Maschinen werden problemlos mit den meisten Verschmutzungen fertig. Dazu kommt, dass das Vorspülen viel Energie und Wasser verschwendet. In den meisten Fällen reicht es völlig aus, vorab Essensreste und starke Verschmutzungen zu beseitigen. Eingebranntes kann eventuell eingeweicht werden, bevor es in die Spülmaschine kommt.

Fazit

Es gibt einige Tipps und Tricks, um den Energie- und Wasserbedarf des Geschirrspülers so niedrig wie möglich zu halten. Wichtig ist es, ein modernes Gerät zu kaufen, das im Betrieb möglichst energie- und wassersparend ist. Das Gerät sollte nicht direkt neben dem Kühlschrank aufgestellt werden. Darüber hinaus ist es wesentlich effizienter, die Maschine nur einzuschalten, wenn sie voll ist. Vorspülen und hohe Temperaturen sind in der Regel nicht notwendig.

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