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Müll richtig trennen und entsorgen

Das weltweite Müllaufkommen ist sehr bedenklich. Durch das Recyceln von Verpackungen können die Auswirkungen auf die Umwelt reduziert werden.

von Aschendorff Medien

Foto: Pixabay.com

Müll richtig trennen und entsorgen

Seit den 80er-Jahren bemüht sich die Bundesrepublik Deutschland, den ökologischen Fußabdruck und das hohe Müllaufkommen der nationalen Bevölkerung zu reduzieren. Durch das Recycling von Kunststoffen sollen Materialien, die wiederverwertbar sind, aus den Abfallbergen aussortiert werden.

Zur Umsetzung dieses Zieles ist allerdings die Hilfe der Bundesbürger gefragt. Der Haushaltsmüll muss in unterschiedliche Tonnen einsortiert werden, um die Mülltrennung zu erleichtern. Werden die einzelnen Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt, werden recycelbare Rohstoffe verbrannt. Doch, obwohl die Mülltrennung bereits zum deutschen Alltag dazugehört und die Bundesrepublik schon lange eine Vorreiterrolle im internationalen Vergleich einnimmt, gibt es noch immer Menschen, denen das Sortieren des Haushaltsmülls schwerfällt.

Das Müllaufkommen in Zahlen und Fakten

Die deutsche Bevölkerung schlägt sich nicht schlecht. Vergleicht man das Müllaufkommen aller Länder, produziert die USA rund zwölf Prozent des weltweiten Abfalls. Das entspricht etwa 239 Tonnen im Jahr. Im Gegensatz dazu wirkt Deutschland mit 6,5 Millionen Tonnen im Jahr 2020 vergleichsweise harmlos.

Dennoch zeigen Studien, dass der produzierte Verpackungsmüll im Laufe der Jahre nicht abnimmt, sondern sich sogar steigert. Von 2019 auf 2020 wurde ein Wachstum von 9,3 Prozent verzeichnet. Dies sind alarmierende Nachrichten, die verdeutlichen, dass die Mülltrennung erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden sollte.

Recycling hat Verbesserungspotenzial

Nach der Verarbeitung des gesammelten Mülls ist festzustellen, dass momentan fast 80 Prozent der Verpackungen recycelt und rund 12 Prozent energetisch genutzt werden können. Diese Recyclingquoten sind positiv, besitzen jedoch noch viel Luft nach oben. Und obwohl die Politik das Engagement rund um die Rohstoff- und Energieeffizienz weiter ausbauen muss, ist es jeder Einzelne, der sich an der Nase fassen und sein eigenes Verhalten hinterfragen sollte.

Vorteile der Mülltrennung

Die Mülltrennung ist wichtig, um die Umwelt zu entlasten. Die Roh- und Wertstoffe der Erde werden geschont und die Treibhausgasemission eingedämmt. Durch das Recycling verschiedener Verpackungen und Materialien erhalten wir unseren Planeten also länger am Leben. Des Weiteren ist in den letzten Jahren ein verstärktes Umweltbewusstsein aufgekommen und die Menschen versuchen, kleine Gewohnheiten im Alltag zu ändern, um die Flora und Fauna zu schützen. Durch die Mülltrennung kann man aktiv an dieser Bewegung teilnehmen und sich als Mitglied einer Gruppe fühlen.

Darüber hinaus erfordert das Trennen der Abfälle keine außerordentlichen Maßnahmen oder ist mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln verbunden. Es ist sogar das Gegenteil der Fall! Denn wer seinen Müll ordnungsgemäß trennt und entsorgt, spart sich den Gang zum Wertstoffhof.

Die Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen

Jedoch landet der ausgelöffelte Joghurtbecher oftmals mit dem gelesenen Magazin und den übrig gebliebenen Essensresten im Abfalleimer. Das Sammeln aller Abfälle in einem Plastikbeutel ist schließlich bequemer als das Trennen der einzelnen Materialien. Die Recycling-Kreisläufe werden dadurch allerdings unterbrochen und wiederverwertbare Stoffe werden verbrannt.

Um sich selbst zu motivieren, bietet es sich an, sich die positiven Effekte der Mülltrennung vor Augen zu führen. Jeder Einzelne trägt zum Erhalt der Umwelt bei und bereits kleine Aktionen helfen, um unserem Planeten unter die Arme zu greifen. Eine weitere Möglichkeit ist, die eigenen Mülltonnen optisch aufzuwerten. Reinkedesign erstellt zum Beispiel hochwertige Verkleidungen für Mülltonnen und Müllboxen. Mit den noblen Edelstahlverkleidungen vor der eigenen Haustür macht die Mülltrennung dann sogar Spaß!

Mülltrennung – so funktioniert’s!

Viele Verbraucher haben längst den Überblick verloren, welcher Abfall in welche Tonne einzusortieren ist. Hat man das System der Entsorgung verstanden, ist die Sammlung und Sortierung des Mülls ein Kinderspiel:

Gelbe Tonne: In diesen Abfalleimer werden Leichtverpackungen eingeordnet, die aus Materialien wie Aluminium, Verbundmaterialien, Kunststoff und Weißblech bestehen.

Graue Tonne: Diese Tonne ist für Restmüll bestimmt. Dazu gehören etwa Babywindeln, Knochen oder Asche.

Papiertonne: Papiermüll und Kartonagen.

Biotonne: Hier werden organische Abfälle entsorgt.

Glascontainer: Altglas wird in separate Container farblich getrennt.

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