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Richtung Hannover

Sechs Verletzte nach Unfall auf der A 30

Münsterland

Unvermittelt vom Beschleunigungsstreifen auf den linken Fahrstreifen gezogen: Bei einem Unfall auf der A 30 sind sechs Menschen verletzt worden. Die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover musste kurz hinter der Anschlussstelle Rheine-Kanalhafen zeitweise komplett gesperrt werden.  

Die Leuchtschrift «Unfall» auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Am Sonntag, gegen 12.50 Uhr, kam es auf der A 30 in  Fahrtrichtung Hannover zu einem Verkehrsunfall mit zwei Autos und sechs verletzten Personen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand zog ein 62-jähriger Autofahrer aus Rheine unvermittelt vom Beschleunigungsstreifen auf den linken Fahrstreifen. Ein nachfolgender 45-jähriger Autofahrer fuhr auf diesen Wagen auf. Durch die Kollision gerieten die Autos noch in die Mittelschutzplanke.

Ein zufällig anwesender Arzt konnte bei der Erstversorgung unterstützen. Ein Rettungshubschrauber verließ die Unfallstelle, ohne eine Person zu transportieren. Die Verletzten wurden mit einem Krankenwagen abtransportiert.

Aktuell ist Polizeiangaben zufolge nicht von lebensgefährlich Verletzten auszugehen. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Hannover für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Nach einer Stunde wurde der Verkehr über den Seitenstreifen vorbeigeführt. Um 15 Uhr war die Fahrbahn nach Reinigungsarbeiten und Abschleppmaßnahmen wieder frei. Die Staulänge betrug maximal ca. drei Kilometer.

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