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Kampagne des Bundes-Gesundheitsministeriums

Nach Tod des Bruders: Ralf Friedrich wirbt für Corona-Impfung

Warendorf/Berlin

Andreas Friedrich ist vor zwei Jahren an Corona gestorben. „Wäre er schon geimpft gewesen, wäre er heute noch am Leben“, glaubt sein Bruder Ralf Friedrich. Auch deshalb wirbt der Warendorfer jetzt in einer Kampagne des Gesundheitsministeriums für die Corona-Impfung.

Von Jonas Wiening

Ralf „Ralle“ Friedrich hat seinen Bruder an Corona verloren. „Mit Impfung wäre er, glaube ich, nicht gestorben“, sagt er. Deshalb wirbt der 56-jährige Warendorfer nun in einer Kampagne des Gesundheitsministeriums für die Impfung. Foto: Bundesgesundheitsministerium / BrinkertLueck

In Warendorf kennt eigentlich jeder Ralf „Ralle“ Friedrich. Der 56-Jährige war jahrelang Wirt in der Kultkneipe „Mr Ed‘s“. Ende 2018 musste er die beliebte und immer gut besuchte Kneipe nach langen Streitigkeiten mit Nachbarn, schließen. Er gab das „Ed‘s“ auf und begann einen neuen Job als Vertriebsdisponent bei einer Zeitarbeitsfirma in Beckum. „Ein sicherer Job, der mir viel Spaß macht. Auch hier habe ich viel mit Menschen zu tun“, sagt Friedrich und fügt hinzu: „Wahrscheinlich hätte meine Kneipe, eine reine Saufkneipe, die Corona-Zeit eh nicht überstanden.“

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