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Corona-Pandemie kaum noch spürbar

Erholung auf dem münsterländischen Arbeitsmarkt

Münster

Goldener Herbst auf dem Arbeitsmarkt: Die Folgen der Corona-Pandemie schwinden und gleichzeitig gibt es eine saisonübliche Belebung. Im Münsterland gilt das besonders.

Von Jürgen Stilling

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben sich die Corona-Folgen stark reduziert. Foto: dpa

Die Pandemie hinterlässt kaum noch Spuren: Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, rechnete am Donnerstag nur noch rund 200.000 der im September deutschlandweit gemeldeten 2.465.000 Arbeitslosen der Pandemie zu.

Auch im Münsterland war eine kräftige Erholung spürbar: Im September waren in der Region 36.259 Menschen arbeitslos gemeldet – 2340 weniger als noch im August dieses Jahres. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,9 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert. Wie die Arbeitsagenturen der Region weiter berichteten, lag die Arbeitslosenquote vor einem Jahr noch bei 4,7 Prozent – vor allem bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Zahl der freien Stellen wächst weiter

Der positive Trend am Arbeitsmarkt konnten ist in allen drei Agentur-Bezirken des Münsterlandes gleichermaßen zu spüren. Die Arbeitslosenquote ging über im September überall um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat zurück. Damit lag die Arbeitslosenquote für die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster bei 4,6 Prozent, für die Agentur für Arbeit Coesfeld bei 3,1 Prozent und bei 3,9 Prozent für die Arbeitsagentur Rheine.

Auch die Zahl der von den Unternehmen bei den Arbeitsagenturen gemeldeten freien Stellen wächst weiter: Im September seien 3520 neue freie Jobs regis­triert worden. Aktuell seien damit 19 658 Stellen noch unbesetzt, 2071 davon in Teilzeit, berichteten die Agenturen.

Deutschlandweit sank die Zahl der Arbeitslosen im September um 114.000 – ein Absinken in diesem Monat ist wegen des Endes der Sommerferien und des Beginns der Ausbildungsverhältnisse aber üblich.

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