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Lockerungen

Neue Corona-Schutzverordnung gilt ab Samstag in NRW

Düsseldorf/Münster

Ab Samstag (19. Februar) gilt in eine neue Corona-Schutzverordnung in NRW. Diese sieht einige Lockerungen vor.

Karl-Josef Laumann beantwortet die Fragen von Journalisten, nachdem er sich Corona-Schutzverordnung geäußert hat. Foto: Federico Gambarini/dpa

Die Landesregierung setzt die von Bund und Ländern am Mittwoch gemeinsam beschlossene Öffnungsperspektive in einer neuen Fassung der Coronaschutzverordnung um, wie die Regierung am Freitag in einer Pressemitteilung erklärt. Die neuen Regelungen treten  am Samstag (19. Februar) in Nordrhein-Westfalen in Kraft.

In einem ersten Schritt entfallen mit Inkrafttreten der Verordnung  die persönlichen Kontaktbeschränkungen für geimpfte und genesene Personen im privaten Bereich. Die Kontaktbeschränkungen für nicht immunisierte Personen bleiben dagegen zunächst noch bestehen.

Kein 2G mehr im Einzelhandel

Darüber hinaus werden die 2G-Zugangsbeschränkungen im gesamten Einzelhandel aufgehoben, die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske aber bleibt. Zudem ist künftig unter anderem die Ausübung von kontaktfreiem Sport im Freien wieder unter den Maßgaben von 3G möglich, gleiches gilt für Fahrschulen sowie körpernahe Dienstleistungen und Sonnenstudios.

Die weiteren Schutzmaßnahmen bleiben bis auf Weiteres bestehen. "Das Infektionsgeschehen soll auf diese Weise weiterhin so begrenzt werden, dass die Funktionsfähigkeit kritischer Infrastrukturbereiche und die medizinische Versorgungsstruktur nicht gefährdet werden", heißt es von der Landesregierung.

Weitere Lockerungen sind - wie in der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen - zum 4. März geplant, soweit sich das Infektionsgeschehen weiterhin wie erwartet positiv entwickelt.

Laumann: "Stehen an einem Wendepunkt"

NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagt zur neuen Corona-Schutzverordnung: „Die gemeinsamen Anstrengungen der letzten Monate haben gewirkt. Durch das verantwortungsvolle Verhalten und das Mittragen der Einschränkungen seitens der Bevölkerung und nicht zuletzt mithilfe des Einsatzes der Menschen in der Medizin und Pflege, konnten wir die Omikron-Welle gut bewältigen. Unsere Leitlinie ‚Freiheiten wo möglich und Beschränkungen wo nötig‘, hat sich bewährt. Eine Überlastung in den Kliniken wurde erfolgreich verhindert. Die Infektionszahlen gehen zurück."

Laumann sagt weiter: "Wir stehen jetzt an einem Wendepunkt, an dem wir mit gutem Gewissen schrittweise Beschränkungen zurückfahren können. Ich sage aber auch: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Ein Basisschutz bleibt wichtig, genauso das Impfen. Die große Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen ist bereits geimpft. An diejenigen, die es jetzt immer noch nicht sind, appelliere ich: Lassen Sie sich impfen, damit auch Sie bestmöglich geschützt und wir als Gesellschaft insgesamt auch in Zukunft gut vorbereitet sind.“

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