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Modell-Rechnung der LBS für Bausparer

16 700 Grevener könnten Sparförderung erhalten

Greven

Wegen geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen könnten fast 60 Prozent der Grevener eine Sparförderung beim Bausparen bekommen, schreibt die LBS.

Hier wird in Greven gebaut: Im letzten Abschnitt der Wöste entstehen die ersten Häuser. Foto: Günter Benning

Für das Sparjahr 2021 gilt erstmals die verbesserte Wohnungsbauförderung. Dank erhöhter Einkommensgrenzen kann sie künftig von fast 60 Prozent der Bürger genutzt werden, heißt es in einer Mitteilung der LBS: „In Greven können rund 16 700 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren die zehnprozentige Sparförderung bekommen“, hat Gebietsleiter Christof Woltering berechnet.

Die volle Förderung für 2021 gibt es, wenn die entsprechende eigene Sparleistung bis Ende des Jahres eingezahlt wurde.

Mit der Wohnungsbauprämie will der Staat zielgerichtet die Leistungen derjenigen unterstützen, die das notwendige Eigenkapital für den Kauf und die Modernisierung von Haus oder Wohnung ansparen.

Gefördert werden Einzahlungen auf ein Bausparkonto von jährlich bis zu 700 Euro bei Singles und 1400 Euro bei Verheirateten. Auf diese Sparleistung legt der Staat 10 Prozent obendrauf.

Zugleich wurden die Grenzen des zu versteuernden Einkommens erhöht. Diese liegen ab sofort bei 35 000 Euro für Singles und 70 000 Euro für Verheiratete, das Bruttoeinkommen kann sogar deutlich höher liegen.

Die weitaus meisten jungen Menschen wünschen sich auch heute Wohneigentum. Weil es aber derzeit praktisch keine Sparzinsen gibt, ist die Nutzung der staatlichen Förderung umso wichtiger. „Unter 25-Jährige können eine Rendite von über zwei Prozent erzielen“, stellt Christof Woltering fest.

Wer schon 2019 und 2020 auf seinen Bausparvertrag eingezahlt hat, kann die bisherige Wohnungsbauprämie noch bis zum Ende des Jahres rückwirkend beantragen. 

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