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Neue Erfahrung für Josef-Grundschüler

Auf Verbrecherjagd mit Kalle Blomquist

Greven

Bunte Holzhäuser, Geranien vor den Fenstern, weiße Gartenmöbel und hohe, grüne Hecken: Die Atmosphäre in Kleinköping ist beschaulich und sommerlich-ruhig. Kein Wunder, dass sich der 13-jährige Meisterdetektiv Kalle Blomquist langweilt.

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Im Theater Münster erlebten die Grevener Grundschüler die Figuren von Astrid-Lindgren. Foto: Josefschule

Viel spannender wäre es doch, gemeinsam mit den Freunden Eva-Lotta und Anders als eine Art Mini-Sherlock-Holmes auf Verbrecherjagd zu gehen. Trenchcoat, Pfeife und Taschenlampe hat der Junge schon, fehlt nur noch ein Gangster – der tatsächlich nicht lange auf sich warten lässt.

Als Teilnehmer am „Theater Starter“-Programm für Kinder des Münsteraner Theaters fahren alle Kinder der Grevener St. Josef-Grundschule einmal jährlich in das Stadttheater Münster. So auch am vergangenen Donnerstag, dank der hervorragenden Unterstützung durch den Förderkreis der Schule.

„Eine großartige Logistik stellte der Ausstieg vor dem Eingang des Großen Hauses für die circa 280 Kinder mit Bussen schon dar, musste doch alles schnell gehen“, schreibt die Schule.

Vor faszinierender idyllischer schwedischer Kulisse, die sich im Handumdrehen in ein dunkles Gemäuer einer alten Schlossruine verwandelt, tauchten die Kinder in die Welt der lustigen Spürnasen ein. Joachim Foerster in der Rolle des Kalle überzeugte als Meisterdetektiv, der begeistert auf Verbrecherjagd ging. Mit von der Partie war sein Freund Anders alias Tom Ohnerast. Frank-Peter Dettmann machte als Gauner eine wohltuend komische Figur und Schutzmann Björk (Dominik Paul Weber) war den Kindern ein väterlicher Freund.

Die Detektivgeschichte entwickelte sich unaufgeregt, ohne Schreckmomente und Überraschungen, so dass alle Kinder im voll besetzten Großen Haus das Geschehen entspannt verfolgen konnten und schließlich von Kalle lernten: „Verbrechen lohnt sich nicht.“

„Der Theaterbesuch ist für viele unserer Schülerinnen und Schüler der erste Kontakt mit dem Theater und mit einer Kulturform, die im Gegensatz zu den verbreiteten anderen heutigen Hör- und Seh-Erfahrungen der Kinder steht. Die Bilder auf der Bühne sind real, und auf der Bühne bewegen sich lebendige Schauspieler, die es glänzend verstehen, ihr Publikum aktiv einzubinden und zu fesseln. Entsprechend war auch die Begeisterung unserer Schülerinnen und Schüler. Für diese Möglichkeit sind wir besonders unserem Förderkreis sehr dankbar“, so die Schulleitung.

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