1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. Beete verwüstet, Wassertank zerstört

  8. >

Rastplatz am früheren Max-Clemens-Kanal

Beete verwüstet, Wassertank zerstört

Reckenfeld

Erneut gab es am Rastplatz am früheren Max-Klemens-Kanal einen Vorfall von Vandalismus – dieses Mal schlimmer denn je.

-oh-

Ein Teil des Zaunes ist niedergerissen, der Wassertank umgestürzt und stark beschädigt worden. Foto: Oliver Hengst

„Die ganze Arbeit von vier Jahren umsonst“, sagt Helmut Getta enttäuscht. Der Rastplatz am früheren Max-Clemens-Kanal hat am Wochenende massive Beschädigungen erlitten. „Die haben dort gewütet wie die Vandalen“, sagt Getta, der das Projekt jahrelang aktiv begleitet hat. Zusammen mit weiteren Mitstreitern aus dem Reckenfelder Bürgerverein hatte er dort Beete angelegt, Bänke und einen Tisch installiert, Zäune gebaut und so einen einladenden Treffpunkt geschaffen, der von Wanderern und Radfahrern gut genutzt wurde.

Nun ist der Frust – mal wieder – groß. Unbekannte Täter haben unter anderem den dort platzierten Wassertank beschädigt und aus der Verankerung gerissen, so dass das ganze Wasser ausgelaufen ist. Der Tank war erst vor wenigen Wochen ersetzt worden, nachdem das Vorgängermodell damals ebenfalls stark beschädigt worden war.

Ein Teil des Zauns, der die Blumen in den Beeten schützen soll, ist umgestürzt worden. Ein Grill, der direkt auf einer Holzbank genutzt wurde, hat tiefe schwarze Spuren hinterlassen. Und natürlich haben die Blumen zum Teil erheblich gelitten. „Die sind natürlich überall durchgelaufen“, schildert Getta. Zudem liegen etliche Gartenutensilien im Umfeld verstreut.

Noch ist offen, wie es nun weitergeht. Am Donnerstag soll bei einer Besprechung geklärt werden, wie man auf den schlimmen Vorfall reagiert. Getta selbst hatte nach wiederholten Vorfällen von Vandalismus (unter anderem lagen Scherben und sogar Rasierklingen in den Beeten) schon einmal Zweifel angemeldet, ob es simmvoll sei, den Platz weiter zu pflegen.

Denkbar sei, den Platz mit einer Kamera auszustatten, um weiteren Vorfällen wie diesen vorzubeugen, sagt Getta. Die Polizei sei noch nicht involviert. Hinwiese auf den oder die Täter gebe es aktuell nicht. Getta geht aber davon aus, dass es die selben ungebetenen Besucher waren, die auch für die früheren Vorkommnisse verantwortlich sind.

Startseite
ANZEIGE