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Viele Feuerwehreinsätze am Sonntagabend

Beschädigter Giebel nicht einsturzgefährdet

Greven

Plötzlich flog ein Stück vom Giebel ab. Der Sturmschaden an der Barkenstraße hält sich aber in Grenzen.

Jens Keblat

Im Scheinwerferlicht: Haus in der Grabenstraße mit beschädigtem Giebel. Es kann weiter bewohnt werden. Foto: Jens Keblat

Die freiwillige Feuerwehr ist am Sonntagabend zu diversen Unwettereinätzen im Stadtgebiet ausgerückt. Bei den meisten Einsätzen galt es, umgestürzte Bäume zu beseitigen, in einem Fall aber mussten die Wehrleute sogar das THW hinzurufen: An einem Wohnhaus war ein Teil eines Giebels abgestürzt.

„Das Haus kann weiter bewohnt werden“, erklärte gestern Mittag Sebastian Greufe von der Grevener Feuerwehr. Es sei lediglich 1,5 Quadratmeter der Klinkerwand abgebrochen: „Das kann wieder aufgeklinkert werden.“

In der zweiten Hälfte des Sonntages musste die freiwillige Feuerwehr zu etlichen Einsätzen infolge der starken Sturmböen ausrücken, die Orkan Victoria mit sich gebracht hatte. Greufe: „Kleckerweise kam was rein, der letzte Einsatz war um 23 Uhr ein umgekippter Baum in Schmedehausen.“

An der Nordwalder Straße, der Overmannstraße und der Königstraße, aber auch in den Außenbereichen mussten die Wehrleute der verschiedenen Löschzüge tätig werden, in der Regel um Bäume und Äste zu beseitigen.

Bei dem betroffenen Wohnhaus in der Barkenstraße war der obere Teil eines Giebels abgestürzt.

Verletzt wurde dabei niemand, doch um sicherzugehen, dass die Statik des Hauses durch den Vorfall nicht beeinträchtigt wurde, riefen die Wehrleute einen Baufachberater des Technischen Hilfswerks aus Lengerich hinzu, der die Einsatzstelle genau in Augenschein nahm.

Bis zum Eintreffen des Fachmanns war die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt. Größerer Sachschaden entstand nach ersten Einschätzungen jedoch nicht.

Während des Sturms hatte die Grevener Wehr ihren „kleinen Stabsraum“ aufgebaut. Von dort wurden alle Einsätze zentral gesteuert.

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