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Zweites Treffen am „Runden Tisch Kultur“

Bessere Vernetzung ist das Ziel

Greven

Rund 40 Teilnehmer aus Grevener Vereinen und Gruppen waren der Einladung des Ersten Beigeordneten Cosimo Palomba ins Ballenlager gefolgt.

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Rund 40 Teilnehmer aus Grevener Vereinen und Gruppen waren der Einladung des Ersten Beigeordneten Cosimo Palomba ins Ballenlager gefolgt. Foto: Stadt Greven

Nach dem digitalen Auftakt im Juni haben sich Grevener Kulturschaffende, Politik und Verwaltung jetzt erstmals in Präsenz um den „Runden Tisch Kultur“ versammelt.

Rund 40 Teilnehmer aus Grevener Vereinen und Gruppen waren der Einladung des Ersten Beigeordneten Cosimo Palomba ins Ballenlager gefolgt – darunter die Kulturinitiative, der Beatclub, der Heimatverein, die Freilichtbühne, diverse Chöre, Schützengesellschaften und Orchester, außerdem die Jugendkultur. Ergänzt wurde die Runde durch ein gutes Dutzend Vertreter aus Politik und Verwaltung.

Persönlich vorstellen konnte sich im Rahmen des Runden Tisches der neue Leiter des städtischen Kulturzentrums GBS, Jan Leye, der im Sommer seine Arbeit aufgenommen hat.

Grundsätzlich geht es beim Grevener „Runden Tisch Kultur“ um eine bessere Vernetzung möglichst vieler Akteure aus der örtlichen und regionalen Kunst- und Kulturszene und auch um die Zusammenarbeit mit (Kultur-)Politik und Verwaltung. Intensiv diskutiert wurde über die neue Kulturförderrichtlinie der Stadt Greven, die am 11. November zur Abstimmung in den Kulturausschuss geht und ab 2022 gelten soll. „Es ist enorm wichtig, eine gemeinsame Vorstellung von Kultur zu entwickeln und damit auch die Frage nach einer verlässlichen finanziellen Ausstattung der Kultur in Greven zu verbinden“, so fasste Cosimo Palomba ein Ziel der Kulturförderrichtlinie zusammen.

Großes Thema auch am Runden Tisch: Die nach wie vor nicht ganz klare Lage am Emsbeach, wo Kultur und Naturschutz gleichermaßen zu ihrem Recht kommen müssen. Zu Wort meldete sich auch die städtische Jugendkulturarbeit in der Karderie, die nach neuen Kooperationsmöglichkeiten mit aktiven Jugendlichen sucht, die Ideen für eigene Projekte entwickeln. Am Rande des Runden Tisches konnten dazu erste Bande geknüpft werden.

Außerdem lenkte die Runde den Blick auf anstehende Kulturereignisse in 2022: Im Juni wollen eine Nachbarschaftsinitiative und der Heimatverein zum Beispiel ein Vereinsfest im Wöstenpark auf die Beine stellen, im September plant die Kulturinitiative ein mehrtägiges Jazzfestival.

Der Runde Tisch Kultur soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Feedback und Themenvorschläge sind weiter sehr erwünscht.

Wer bisher nicht eingeladen wurde, aber gern dabei sein möchte, kann sich mit Jan Leye im Fachdienst Bildung, Jugend, Kultur und Sport der Stadt in Verbindung setzen (E-Mail: jan.leye@stadt-greven.de).

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