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Jahreshauptversammlung des Kirchenchores St. Martinus

„Coronazeit war eine große Herausforderung“

Greven

Chorleiter Sebastian Bange betonte die großen Herausforderungen der Coronazeit, in der kaum Proben stattfinden konnten und die Begegnung untereinander sehr fehlte.

Die langjährigen Jubilare zusammen mit Chorleiter Sebastian Bange und Präses Pastor Klaus Lunemann .  Foto: KC

„Hauptsache, wir sind noch da!“ Eine Mischung aus Erleichterung und Dankbarkeit, aber auch Belastung und Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie durchzog die Jahreshauptversammlung des Kirchenchores St. Martinus, die kürzlich im Haus der Begegnung stattfand.

Präses Pastor Klaus Lunemann bedankte sich bei der Chorgemeinschaft für das Durchhalten in schwierigen Zeiten und sagte, er hoffe, dass die Gestaltung der Liturgie und des Gemeindelebens nun – auch bei bestehenden Unsicherheiten – weiter gehen könne.

Chorleiter Sebastian Bange betonte die großen Herausforderungen der Coronazeit, in der kaum Proben stattfinden konnten und die Begegnung untereinander sehr fehlte. Andererseits sei er dankbar, dass – auch vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine – überhaupt (wieder) Musik gemacht werden könne.

Da nun wieder Auftritte möglich sind, wird es am Sonntag, 17. Juli, im Gottesdienst um 10.30 Uhr erstmals wieder einen Chorbeitrag geben. Geplant ist zudem die Mitgestaltung des Hochamts zum Wohl der Stadt, außerdem wird der Chor bei der Verabschiedung von Pastor Klaus Lunemann im Herbst singen.

Als neues Mitglied der Chorgemeinschaft verstärkt Tanja Lammers den Sopran. Sodann wurden die langjährigen Jubilare geehrt: Marlies Lehmkuhl und Rita Hidding sind seit 25 Jahren dabei, Beate Wermeling seit 40 Jahren, und Edeltrud Thomasky und Maria Wentker kommen sogar auf 50 Jahre Mitgliedschaft. Alle Geehrten durften sich über Blumen und eine Urkunde freuen.

Im Jahresbericht von Annette Wendker konnte coronabedingt auf keine Auftritte oder Ausflüge zurückgeblickt werden, wohl aber auf eine kleine Abendmusik für den Chor, einige Proben sowie Aktionen zur Kontaktpflege untereinander.

Dass auch die Finanzen stimmten, legte Kassiererin Katja Thomaßen in ihrem Kassenbericht dar. Einig waren sich die Chormitglieder bei den anstehenden Wahlen: Nach sechs Jahren als zweiter Vorsitzender zog sich Werner Zink zurück. Als Nachfolger wurde Franz-Josef Hermes gewählt. Wiedergewählt wurden Irene Schweer als Notenwartin und Katja Thomaßen als Kassiererin.

Im Martinus-Chor singen nun 53 Sängerinnen und Sänger. Besonders freuen würde sich die Chorgemeinschaft über Verstärkung in den Männerstimmen. Wer Interesse hat, kann sich gern bei der Vorsitzenden Maria Wentker,

 2109, melden oder einfach dienstags um 19.45 Uhr zur Chorprobe ins Haus der Begegnung kommen.

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