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FH-Studierende gestalten ein Kunstprojekt im Matthias-Claudius-Haus

„Das gefällt mir so sehr“

Reckenfeld

Sie können es. Drei Studierende der Fachhochschule Münster haben im Matthias-Claudius-Haus ein Kunstprojekt mit betagten Bewohnerinnen durchgeführt. Schöne bunte Ergebnisse

Bewohnerinnen des Hauses, die mit Studenten der Fachhochschule Münster zusammen künstlerisch aktiv waren. Foto: MCH

„Wie schön, dass Sie an unsere Bewohner gedacht haben“, freut sich Sabrina Hinz, Leitung sozialer Dienst im Matthias-Claudius- Haus über das Angebot einiger Fachhochschulstudenten der Sozialen Arbeit aus Münster.

Inhalt eines dreitägigen Projektes sollte sein, gemeinsam mit den Bewohnern aus verschiedenen Naturmaterialien kreative Leinwandbilder zu gestalten.

Dabei sollten die Studierenden den praktischen Einsatz ihres theoretischen Tuns vor Ort anwenden und Erfahrungen in der Umsetzung mit Senioren sammeln, heißt es in einer Mitteilung des Matthias-Claudius-Hauses.

Die Vorabplanung zwischen den Studierenden und dem Sozialen Dienst gestaltete sich unkompliziert. Schnell waren eine mögliche Bewohnerinnengruppe und Material zusammen gestellt.

Michael Schuster, Mitarbeiter im Sozialen Dienst, begleitete das Projekt. Für die Durchführung waren Tamina Wißemann, Ximena Florez und Max Breitkopf zuständig.

Alle drei Projekttage herrschte eine sympathische Atmosphäre zwischen allen Beteiligten.

„Ich lege mich heute Mittag lieber nicht mehr hin, gleich kommen die Studierenden wieder und ich mache in der Kreativrunde mit, das gefällt mir so sehr“, fasste Ursula Klocke vom Wohnbereich 2a das Angebot zusammen.

Alles Schöne geht irgendwann zu Ende. So auch das Kunstprojekt. Am dritten und letzten Tag verabschiedeten sich alle Beteiligten mit vielen, neuen Eindrücken voneinander. Man sieht sich immer zweimal im Leben und so war es hoffentlich nicht der letzte Besuch von Tamina Wißemann, Ximena Florez und Max Breitkopf.

In einer kleinen Ausstellung im Foyer wurden die kreativen Ergebnisse würdig präsentiert.

„Haben das die Bewohnerinnen gemacht?“, war eine erstaunte Frage aus der Mitarbeiterschaft. Na klar, aus denen ist viel herauszuholen, freut sich das Team vom Sozialen Dienst.

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