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Grevens KI stellt das Halbjahresprogramm 2023 vor

Die Kultur-Wundertüte

Greven

Peter Finger - Moving Shadows. Breiter kann es kaum aufgestellt sein, das Programm der KI für nächstes Jahr. Hier sind die Highlights.

Show Moving Shadows am Samstagabend in der Stadthalle Foto: Reinhard Baldauf

Gerade hat sie ihr erstes großes Jazz-Festival gestemmt und wird am heutigen Freitag darüber beraten, ob es eine Neuauflage geben wird. Da präsentiert die Grevener Kulturinitiative (KI) mit ihren Sponsoren schon das Halbjahresprogramm für 2023. „Eine große Wundertüte“, verspricht Vorsitzender Ulrich Reske.

Froh über ein sattes Kulturhalbjahr (v.l.) KI-Vorsitzender Ulrich Reske, Christian Topphoff (Kreissparkasse), KI-Geschäftsführer Peter Hamelmann, KI-Vorstand Werner Jakobs, Markus Boldt (Stadtwerke), Andreas Hartmann (Volksbank), Günther Hille (KI) und Christian Drees (Provinzial). Foto: Günter Benning

Tatsächlich enthält diese Tüte Altbekanntes, Newcomer, große Namen und überraschende Bühnenshows.

Mit dem Osnabrücker Peter Finger beginnt die KI im Januar mit einem absoluten Gitarren-Virtuosen. Zwischen Rock und Klassik zaubert er alles auf seinen sechs Saiten.

Dauerbrenner sind in Greven schon Bernd Vogt und Patrick Gremme, die vermutlich in der Stadtbibliothek auftreten.

Im Februar wird dann im Ballenlager eine innovative Schatten-Schau geboten. Die Moving Shadows sind international erfolgreich. KI-Vorstand Werner Jakobs: „Die Bühne reicht für die Truppe gerade so aus.“

Geboten wird bei den musikalischen Events auch ein ehemaliger Tatort-Kommissar: Andreas Hoppe dürfte vielen als der bullige Ermittler aus Saarbrücken bekannt sein.

KI-Geschäftsführer Peter Hamelmann hofft auf eine „normale Saison.“ Schon in diesem Jahr hatte man fast normale Verhältnisse – mit ungewöhnlichen Highlights. Immerhin drei Mal haben Storno die Freilichtbühne mit ihrem Sommerprogramm bespielt.

Auch die Sponsoren bleiben dabei, sagt stellvertretend für sie Volksbanker Andreas Hartmann: „Sonst kriege ich auch Ärger mit meiner Frau.“

Karten: www.ki-greven.de

Das Programm

Peter Finger Foto: KI

Freitag, 20. Januar, 20 Uhr, Kulturschmiede: Peter Finger Unzählige Tourneen führten den arrivierten Musiker rund um den Globus. Auch sein musikalischer Kosmos ist grenzenlos. So wird der aufmerksame Zuhörer immer wieder auf die Klangsprache Debussys, Ravel oder Strawinskys stoßen – und sich im gleichen Atemzug vielleicht in rockigen Gefilden wiederfinden, verführt zu „Saitensprüngen“ in die weite Welt des Jazz. Vorverkauf 18 Euro (ermäßigt 16 Euro) / Abendkasse 21 Euro (ermäßigt 19 Euro)

Bernd Vogt und Patrick Gremme Foto: KI

Sonntag, 29. Januar, 18 Uhr, Kulturschmiede oder Stadtbibliothek: Bernd Vogt / Patrik Gremme. Rainer Maria Rilke gilt als einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Seine Gedichte umspannen das menschliche Leben in seiner ganzen Breite und Tiefe und gehören unzweifelhaft zum Schönsten und Schwersten, was die deutsche Literatur zu bieten hat. Der Abend gibt allen Besuchern Gelegenheit, Rilkes Lyrik und die dazugehörigen Stationen seines Lebensweges kennenzulernen oder zu vertiefen. Vorverkauf 15 Euro / 13 Euro / Abendkasse 18 Euro/16 Euro

Moving Shadows Foto: Andreas Krüskemper

Samstag, 25. Februar, 20 Uhr, Ballenlager: Moving Shadows. Acht Menschen, eine Leinwand, dazu Licht und Musik, mehr braucht es nicht für eine traumhafte Reise rund um den Globus und durch die Fantasiewelten Hollywoods. Mit filigranen Bildern, die an feinste Scherenschnitte erinnern, umgarnen die Artisten, Tänzer und Pantomimen ihr Publikum. Mit erstaunlicher Präzision und verblüffender Leichtigkeit kreieren „Die Mobilés“ einen poetischen Bilderreigen aus fließenden Körpern, wirbeln temperamentvoll ins Licht und verschwinden wieder in der geheimnisvollen Tiefe des Raumes. Vorverkauf 35 Euro (ermäßigt 32 Euro); Abendkasse 40 Euro (ermäßigt 37 Euro)

Goldmeister Foto: KI

Samstag, 18. März, 20 Uhr (evtl. plus 16 Uhr), Ballenlager: Goldmeister. Goldmeister – der Bandname deutet auf die zwei Hauptkomponenten hin, die in ihrem hochgradig tanzbodenkompatiblen Mix stecken: Die Goldenen Zwanziger Jahre und der HipHop, der in den USA unter anderem von Grandmaster Flash aus der Taufe gehoben wurde. Ein Feuerwerk der Jahrzehnte. Vorverkauf 30 Euro (ermäßigt 27 Euro) / Abendkasse 37 Euro (ermäßigt 34 Euro)

Les Brunettes Foto: KI

Samstag, 25. März, 20 Uhr, Ballenlager: Les Brünettes. Vier junge und selbstbewusste Frauen gründen 2011 eine Frauenband: Les Brünettes. Unerschrocken wagen sich die vier Sängerinnen an virtuose z.T. eigene Arrangements und kreieren eigene Songs, was ihnen die Anerkennung der Kollegen, der Presse und noch dazu diverse Musikpreise einbringt. Auch in der europäischen A-cappella-Szene sind sie bald tonangebend. Vorverkauf 23 Euro (ermäßigt 20 Euro) / Abendkasse 27 Euro (ermäßigt 24 Euro) )

Die Schauspieler Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal und Andreas Hoppe als Kommissar Mario Kopper Jubiläum. Foto: dpa

Samstag, 15. April, 20 Uhr, Kulturschmiede: Andreas Hoppe / Ombre di Luci. Mehr als 20 Jahre war Andreas Hoppe als Kommissar Mario Kopper im „Tatort“ Ludwigshafen zu sehen. Für sein Sizilien-Kochbuch begab sich Hoppe auf eine kulinarische Entdeckungsreise in die Region. Von diesen Erlebnissen und Begegnungen erzählt der Schauspieler sehr anschaulich. Die Musiker von Ombre di Luci sorgen zusätzlich für italienisches Flair. Vorverkauf 23 Euro (ermäßigt 20 Euro) / Abendkasse 27 Euro (ermäßigt 24 Euro)

Freitag, 28. April, 20 Uhr, Kulturschmiede / Ballenlager: Bluesanovas. Wenn von Blues „made in Germany“ die Rede ist, kann man eigentlich nur die Bluesanovas meinen. Niemand geringerer als Eric Clapton lud die fünf Münsteraner für seine Deutschlandtour 2022 als Supportact ein. Vorverkauf 20 Euro (ermäßigt 18 Euro) / Abendkasse 23 Euro (ermäßigt 21 Euro)

Freitag, 5.5., 20 Uhr, Kulturschmiede: Michael Rettig. Fremde Länder, die Erde, das All, Tiere, Pflanzen – es gab nichts, was der Universalist Alexander von Humboldt nicht zu erforschen gedachte.  Seine Prämisse: „Die Natur muss gefühlt werden. Wer sie nur sieht und abstrahiert, wird die Natur zu beschreiben wissen, ihr selbst aber ewig fremd sein.“ Wer war der Mann, der den Klimawandel schon vorhergesagt hat, als es das Wort noch gar nicht gab? Ralf Knapp liest aus Tagebüchern und Schriften Humboldts. Klavier: Michael Rettig. Vorverkauf 18 Euro (ermäßigt 16 Euro) / Abendkasse 21 Euro (ermäßigt 19 Euro).

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