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Schicksal einer vierköpfigen Familie

Die schlimmste Fahrt ihres Lebens

Greven

Sie sollten abgeschoben werden. Obwohl die Eltern arbeiteten und die Kinder gute Schüler in Greven waren. Am Flughafen in Frankfurt gab es eine überraschende Wendung.

Von Günter Benning

Sie sollten nach Moskau (vorne v.l.): David, sein Vater Edgar, Silvan und die Mutter Asmik (5.v.l.) Foto: Günter Benning

Donnerstag, 10. Juni. Es ist morgens um 6 Uhr, als es an der Tür klingelt. Eigentlich wäre Asmik Ovakimyan (36) jetzt schon bei der Arbeit. Ihr Ältester David (9) würde gleich zum Netto um die Ecke gehen, weil die Brötchen so früh 40 Prozent billiger sind. Edgar Manaseryan (43), der Familienvater, humpelt an Krücken zur Klingel – Folge eines Unfalls im Mai auf dem Weg zur Arbeit. Er öffnet die Tür, da sieht er die Polizei die Treppe hocheilen. Es wird der schlimmste Tag für die Familie. Sie soll aus Deutschland abgeschoben werden.

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