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Erste Ausgabe seit vier Jahren

„Kunstvolle Gärten Reckenfeld“: Elf Gärten – elf Konzepte

Reckenfeld

An Vielfalt wird es auch bei der diesjährigen Ausgabe der Aktion „Kunstvolle Gärten“ nicht mangeln. Es ist nach coronabedingter Pause die erste Ausgabe seit vier Jahren.

Von Oliver Hengst

Es gibt gedruckte Pläne, aber auch digitale Alternativen. Zu beachten ist: Dieses Mal kostet der Eintritt in die Gärten Foto: Privat

In mehreren Gärten überwiegt der Freizeit- oder Erlebnischarakter, in anderen eher der Aspekt der Entspannung. Mal wird mehr Wert auf Zierpflanzen und schmückende Staudenbeete gelegt, mal etwas mehr auf Nutzpflanzen. Manche designen, andere lassen es wild wachsen. Ob wildromantisch oder mediterran, mit selbst gebautem Pool oder bepflanzter Trockenmauer, im Landhausstil oder als Atelier im Grünen: An Vielfalt wird es auch bei der diesjährigen Ausgabe der Aktion „Kunstvolle Gärten“ nicht mangeln. Es ist nach coronabedingter Pause die erste Ausgabe seit vier Jahren. Erstmals ging „Kunstvolle Gärten Reckenfeld“ 2014 unter dem Dach des Reckenfelder Bürgervereins an den Start.

Insgesamt laden am Sonntag, 19. Juni, elf Hausbesitzer von 11 bis 18 Uhr zur Besichtigung ihrer Gärten ein. Fünf Gartenbesitzer sind zum ersten Mal dabei. Auch das Haus der Geschichte in der Lennestraße hat geöffnet (hier gibt es auch ein barrierefreies WC). Außerdem haben geöffnet: „Blüte & Kunst“ am Kirchplatz, „Das kleine Blumenparadies“ am Jägerweg und die Staudengärtnerei Röhring am Wittlerdamm.

Für die Besichtigung der Gärten wird zur Deckung der Unkosten Eintritt erhoben. Einlassbändchen, die zum Eintritt in alle elf Gärten berechtigen, kosten für Erwachsene 3 Euro pro Person und sind zwischen 11 und 16 Uhr am Kirchplatz erhältlich. Kinder und Jugendliche brauchen kein Einlassbändchen, sie haben freien Eintritt.

Zu empfehlen ist, für die Tour durch Reckenfeld aufs Fahrrad zu setzen. Es gibt eine Komoot-Tour (https://www.komoot.de/tour/793840955?ref=itd), die alle Ziele enthält. Diese ist zu finden in der App im Profil von Gabi Heinrich. Die Tour ist, sofern man sie 1:1 abfährt, knapp 14 Kilometer lang. Auch eine Google-Maps-Liste kann zum Navigieren genutzt werden, diese hat Karlheinz Köpfer zusammengestellt (https://goo.gl/maps/FPKyLNmDJTz7SqPt7).

In den Gärten wird auch Kunst und Kunsthandwerk zu sehen sein: fantasievolle Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde sowie bemalte Steine/Gläsern wollen entdeckt werden. Manches ist dort dauerhaft als Dekoration in die Bepflanzung integriert, manches wird aber auch eigens aufgestellt (etwa Staffeleien im Grünen und ähnliches mehr).

Gartenbesitzer sollen auch motiviert werden, eine ökologisch sinnvollere und zugleich pflegeleichtere Alternative zu Schottergärten zu wählen. Die Vorgärten am „Haus der Geschichte“ hat Heinz Zurheide deshalb umgestaltet. Die Brautpaare, die im Museum ihrer standesamtlichen Trauung feiern, werden mit einem blühenden Vorgarten empfangen. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen“, so Zurheide, „und haben den Schotter in den Museumsvorgärten durch eine bodendeckende und ökologisch sinnvolle Bepflanzung ersetzt“.

Reinhard Schewe zeigt an einem fast fertigen Insektenhotel (integriert in einen Baumstamm), worauf zu achten ist und welche Materialien und welches Werkzeug er verwendet.

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