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Johnny Rawls & The Özdemirs

Es groovte im Keller

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Johnny Rawls & The Özdemirs verwandelten am Samstag den bestens besuchten Beatclub-Keller in ein Soul- und Blues-Eldorado.

Von Ulrich Coppel

Johnny Rawls & The Özdemirs verwandelten am Samstag den bestens besuchten Beatclub-Keller in ein Soul- und Blues-Eldorado. Foto: Ulrich Coppel

Blues: Das sind drei Akkorde in einem aus zwölf Takten bestehenden Schema. Basierend auf dieser Rezeptur verwandelten Johnny Rawls & The Özdemirs am Samstagabend den bestens besuchten Beatclub-Keller in ein Soul- und Blues-Eldorado.

Der US-Amerikaner Johnny Rawls zählt mit seinen vielfachen Auszeichnungen zur Weltspitze der Sänger seines Genres. Eine Rhythmusgruppe der Extraklasse stand ihm mit dem Münsteraner Bassisten Erkan Özdemir und dessen Söhnen Kenan (E-Gitarre) und Levent (Drumset) zur Seite.

Durch den italienischen Keyboarder und Hammondorganisten Alberto Marsico war das formidable Quintett als kongeniale Einheit komplettiert.

In dem Programm aus eigenen und gecoverten Songs flirtete der Meister mit dem weiblichen Publikum, bot dabei beeindruckende Hüftschwünge und kreierte höchst selber manches knackige Gitarrensolo.

Nichts blieb Rawls in seiner Show schuldig. Auch nicht in seinen Moderationen, in denen er einzelne Titel aus seinen veröffentlichten CDs besprach.

Johnny Rawls & The Özdemirs groovten anschließend ein ums andere mal, was das Zeug hält, und daran war jeder einzelne Musiker beteiligt. Mit solchen feinen Nuancen im Zusammenspiel, solch souveränen Soli und so einer tollen Stimme sind „drei Akkorde und zwölf Takte“ auch nach mehr als zwei Stunden alles andere als langweilig. Großartig!

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