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TBG haben ein E-Mobil für Jochen Kleimeiers Revier gekauft

„Goupil 6“ fährt auf Strom ab

Greven

Die Technischen Betriebe haben ein neues Fahrzeug angeschafft. Der kleine E-Laster wird täglich bei der Leerung der öffentlichen Abfallbehälter in der Stadt und im größten Ortsteil Reckenfeld genutzt. Für den Neuen gab es 30.000 Euro Zuschuss aus einem Landesförderprogramm.

Jochen Kleimeier (l.) ist schon seit Wochen mit einem geliehenen E-Mobil auf Tour gewesen. Foto: TBG

Die Technischen Betriebe Greven (TBG) haben für den Entsorgungsservice in der Grevener Innenstadt und im Ortsteil Reckenfeld ein eigenes E-Mobil angeschafft. Seit Kurzem ist der akkubetriebene „Goupil 6“ für die TBG im Einsatz.

Der kleine E-Laster wird täglich bei der Leerung der öffentlichen Abfallbehälter in der Stadt und im größten Ortsteil genutzt, heißt es in einer Mitteilung.

Für TBG-Chefin Meike Bücker-Gittel liegen die Vorteile der Neuanschaffung auf der Hand: „Unser Service läuft damit abgasfrei und geräuscharm. Außerdem ist das neue Fahrzeug mit einer Rückfahrkamera ausgestattet und macht beim Zurücksetzen einen Signalton. Das verbessert auch die Sicherheit für Fußgänger und Fahrer, wenn wir damit in der Fußgängerzone oder in verkehrsberuhigten Bereichen unterwegs sind.“

Und mit einer Akku-Reichweite von 120 Kilometern ist der E-Flitzer für den Einsatz in Greven mit seiner großen Stadtfläche gut gerüstet, das hat TBG-Mitarbeiter Jochen Kleimeier in den vergangenen Tagen auf seinen Runden schon ausgetestet. „Wenn wir den abends an die Steckdose hängen, hat der in der Regel so 30 Prozent verbraucht.“

Und noch etwas schafft das neue E-Mobil ganz locker: Den Weg nach Reckenfeld, ohne für andere zum Verkehrshindernis zu werden. „Der fährt bis zu 80 Stundenkilometer, damit kann ich auf der Landstraße ganz gut mithalten.“

Für Anschaffung und Ausstattung des „Goupil 6“ mussten die Technischen Betriebe – zugegeben – deutlich mehr ausgeben als für ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

„Wir werden nach und nach gesetzlich verpflichtet, unsere Fahrzeugflotte durch saubere und energieeffiziente Fahrzeuge zu ersetzen. Diese Fahrzeuge werden im Moment noch in so kleinen Stückzahlen produziert, dass sie einfach teurer sind“, erklärt Thomas Buschkamp, der beim TBG-Betriebsservice für die Beschaffung zuständig ist.

Immerhin wird der Einsatz von E-Fahrzeugen aber öffentlich gefördert.

Auch für den Neuen gab es 30 000 Euro Zuschuss aus dem Landesförderprogramms „progres.NRW“ für emissionsarme Mobilität.

„E-Mobilität ist zukunftweisend und wir freuen uns, jetzt auch im Bereich Nutzfahrzeuge Erfahrungen sammeln zu können“, so bringt TBG-Chefin Meike Bücker-Gittel die neue Strategie auf den Punkt.

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